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Dibre Emeth · 1877-01-01 · 11-12 (1877) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
33 (1877)
Issue
11-12 (1877)
Date
1877-01-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Dibre Emeth oder Stimmen -er Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Begonnen von Z. C. Hartmann, fortgesetzt von & -e le Rai. Nr. 11 u. 12. 1877. 33. Jahrgang. Eine Missionsreise in Ungarn. Hinter Wiener Neustadt traten wir in das schöne Ungarn ein, und unsere Reise führte uns zunächst nach Oedenburg: welliges, hügeliges Land, wohin das Auge blickte, fruchtbar und wohl angebaut, vielfach mit Reben und herbstlich sich färbendem Buschwerk bedeckt. Dann ging es nach Raab, und wiederholt breitete sich hier schon die Pußta zur Rechten und Linke» der Eisenbahn aus. Eine ungemeine Stille liegt über den Pußten, das Auge nimmt oft weithin nicht eine menschliche Wohnung wahr, der Verkehr ist gering, auf vielen Stationen steigt Niemand ein. Die Landschaft behält denselben Charakter bis Stcinamanger, große Flächen dehnen sich überall aus; doch finden sich in denselben schon häufiger Weinberge und freilich recht schlecht bestandene Eichenwaldungen. Steinamanger trägt besonders deutlich den Charakter der eigentlichen magyarischen Städte; dieselben sind ausgedehnte, zahlreich bewohnte Dörfer mit einem mehr oder weniger städtischen Mittelpunkte, bei Regenwetter entsetzlich zu passiren. Der Magyar ist zunächst Ackersmann und Hirte, und das ist er eben auch in den Städten; in Steinamanger mit seinen 15,000 Einwohnern sieht man des Abends die Schweine höchst vergnüglich von der Weide zurückkehren und ein jedes, ohne Hirten, sein Daheim auf's Sicherste finden. Wir wandern weiter nach Groß-Kanizsa und gegen Süden nach Fünfkirchen, rechts von uns als treue Begleiterin eine Strecke Weges die Drau, zu beiden Seiten der Eisenbahn Hügel, mit Laubholz oder Weinbergen bepflanzt, ein liebliches Bild. Fünfkirchen selbst blieb uns, als wir es dann verließen, noch lange im Gesicht; au U

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