Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 33 (1877)
- Issue
- 7-8 (1877)
- Date
- 1877-01-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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100 Demi während erst die l,503te von Katholiken eingegangene Ehe eine solche war, in welcher sich der eine Theil zum Judenthum bekannte, war dies unter den Evangelischen schon bei der 753 ten der Fall; das heißt also, unter den Evangelischen trat ein derartiges Ereigniß grade noch einmal so häufig, als unter den Katholiken ein. Evangelische waren mithin viel eher bereit, ihr Christenthum hintenanzusetzen, als Katholiken. Zum Segen werden sich wahrlich Christen und Juden während der Zeit ihres Zusammenwohnens einander herzlich wenig. Sacharjah hat dies vvrausgesagt 8, 13. Gott sei gedankt, daß es in der Zukunft einmal besser werden wird, wenn Christus der Herr der ewige Hirt, und Israel wie alle Völker die Schafe seiner Heerde werden geworden sein. Zur Zahl der Iudentaufen. Durch die Gewogenheit mehrerer der hohen Kirchenbehörden sind wir diesmal im Stande, einige Nachträge zu den in voriger Nummer bereits mitgetheilten Angaben über die Zahl der Judentaufen in diesem Jahrhundert beizubringen. In der evangelischen Kirche der Rheinprovinz sind nach 1843 Juden getauft worden: 1844—10; 1845—4; 1846 - 2; 1847—5; 1848 — 0; 1849 —3; 1850—2; 1851 — 6; 1852— 1; 1853-6; 1854—5; 1855—2; 1856— 7; 1857—4; 1858 — 6; 1859 — 6; 1860 — 3; 1861—5; 1862 —2; 1863—2; 1864— 3; 1865 —5; 1866—3; 1867—2; 1868— 3; 1869-4; 1870-3; 1871 — 5; d. h. also von 1844—1871 — 108 Personen. Hinzugefügt wird: „Die größte Zahl hiervon, nämlich 43, kommt auf die Synode Mühlheim «./Rhein, zu welcher die Stadt Köln gehört, wo der Rheinisch - Westfälische Verein für Israel seinen Sitz hat". Wieder also ein Beweis von dem Einflüsse der Judenmissionsarbeit! Viel unvollständiger lauten leider die Berichte aus anderen