Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 32 (1876)
- Issue
- 3-4 (1876)
- Date
- 1876-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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43 Tochter des Pasach"; Elcasar (Lazarus), Sohn des Nathan; Salamtsivn (Friede Zions), Tochter Simeons des Priesters. Unter den griechischen Inschriften kommt ein Nathauacl und zweimal der Name Jesus mit dem Kreuzeszeichen vor!" „Deutet das vereinzelte Kreuzeszeichen zurück auf die ersten Zeiten des sich ansbreitenden Christenthums in dem Lande seines Ursprungs, als innerhalb einer israelitischen Familie die Einen sich zum Erlöser bekannten, oder waren die, welche hier friedlich neben einander ruhen, wie wohl eher anznnchmen ist, alle Christen?" „Kaum können doch diese jüdischen Gräber mit ihren aramäisch geschriebenen Namen einem anderen Zeitraum angehören, als der kurzen Periode, welche zwischen der Ausbreitung des Christenthnms und dem Untergang und der Vertreibung Israels verfloß. Wie bedeutsam sind alle jene altisraelitischen, aus dem Evangelium uns wohl bekannten Namen in Verbindung mit dem Kreuzeszeichen, von welchem wir ja wissen, wie frühe cs das Sinnbild wurde, an dem man die Christen erkannte. Sind doch die Kreuzeszeichen aus dem Schutte von Pompeji, welches 9 Jahre nach der Zerstörung Jerusalems von der Asche des Vesuv bedeckt wurde, wieder aufgetaucht! Die ebräischen Amtsnamen, welche auf den Grabschriften Vorkommen, „Juda der Schreiber", „Simeon der Priester", dringen sie nicht die Ueberzeugung auf, daß israelitisches Gemeinwesen damals in Jerusalem noch bestand? Wir hätten dann in der That hier christliche Grabdenkmäler aus den allerfrühesten Zeiten, wie sie anderwärts kaum gefunden sind." „Ans ciil eigenthümliches Zusammentreffen inacht schon der Entdecker dieser Inschriften aufmerksam. So nahe an dem Wege nach Bethanien und in geringer Entfernung von Bethanien selbst finden sich ans Gräbern ältester Zeit fast alle die Rainen, welche im Evangelium mit Bethanien in Verbindung gebracht werden: Simon, Martha, Lazarus." Ja wohl, unsere Zeit reicht sich so mit der Anfangszeit des Christenthums wieder die Hand. Die ersten Gläubigen aus Israel finden aber auch von Neuem gläubige Brüder ans ihrem Stamme in Zions Gefilden; denn Jerusalem kennt ja wieder Juden, für welche das Kreuzeszeichen das Zeichen des höchsten Sieges ist. Nachdem der Bau des heiligen Tempels Christi in Kanaan so lange unterbrochen ist, beginnen eben die Steine wieder an derselben Stätte