Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 31 (1875)
- Issue
- 11-12 (1875)
- Date
- 1875-01-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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w Dibre Gmeth oder Stimmen -er Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Begonnen von I. C. Hartmann, fortgesetzt' von -e lc Roi. Nr. II n. 12. 1875. 31. Jahrgang. Do bist - u? 1. Mose 3, 8—13: „Und sie hörten die Stimme Gottes, des Herrn, der im Garten ging, da der Tag kühle geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dein Angesicht Gottes, des Herrn, unter die Bäume im Garten. Und Gott, der Herr, ries Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denri ich bin nackend; darum versteckte ich mich. Und er sprach: Wer hat dir's gesagt, daß du nackend bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? Da sprach Adam: Daö Weib, daö du mir zngesellet hast, gab mir von dem Baum, und ich aß. Da sprach Gott, der Herr, zum Weibe: Warum hast du das gethan? Das Weib sprach: Die Schlange betrog mich also, daß ich aß." Das ist unser Bild, ihr Lieben, das Bild des Sünders in seiner natürlichen Art, welches uns hier im Spiegel des göttlichen Wortes vorgehaltcn wird. Darum laßt uns aber auch von demselben lernen, was es uns zuerst offenbaren will, nämlich: Wie wir dem Bekenntnisse unsrer Sünden zu entgehen versuchen und zwar I. bald auf Wegen der Flucht vor Gott, II. bald aber wieder im Ringen mit Gott. Die Sünde ist gethan. Adam und Eva haben die Frucht genossen, durch welche der Verführer ihre Augen gelockt, ihr Fleisch gereizt und ihren Geist bezaubert hatte zu glauben, daß sie wie Gott selbst werden würden, wenn sic es nur erst gewagt 11