Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 29 (1873)
- Issue
- 5-6 (1873)
- Date
- 1873-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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84 Fisk und Parson. Mit ihrer Hilfe ward es dem Deputaten der Londoner Mission, Lewis Way, möglich, über die Verhältnisse in Palästina die nöthige Klarheit zu gewinnen; und so beschloß die Gesellschaft, das heilige Land ihren Arbeitsfeldern hinzuzufügen. 1823. Die Amerikaner überließen nachher- Palästina viel mehr den anderen evangelischen Kirchen; den Orient selbst aber gaben sie nicht mehr auf. Doch auch für Palästina hat einer ihrer Missionare besondere Bedeutung gewonnen, nämlich Robinson, dessen geographisches Werk über das heilige Land eine bahnbrechende Bedeutung erlangt hat. Wie bedeutend die Arbeit der Amerikaner für den Orient geworden ist, wird sich am Besten erkennen lassen, wenn man die fünfzigjährigen Früchte derselben einmal kurz überblickt. Die Neuesten Nachrichten aus dem Morgenlande geben in ihrer Nummer 62 vom Jahre 1872 uns hierüber den näheren statistischen Ausschluß. Dort heißt es: „Es arbeiten im Orient mehrere amerikanische Missions-Gesellschaften nebeneinander. Am umfangreichsten sind die über die verschiedenen Theile der Türkei auögebreiteten Missionen des sogenannten American Board. Unter den ersten Begründern der Mission sind Männer von großer Aufopferung und hervorragender geistiger Begabung gewesen, welche zeigten, daß sie das übernommene Amt im rechten Sinne verstanden, und noch arbeiten an vielen Orten eine Reihe anerkannt tüchtiger Missionare. Der American Board scheint sich als Aufgabe vorzugsweise die Anpflanzung neuer Missionsfelder gestellt zu haben, worauf auch der Name „Amerikanisches Commissions - Büreau für die äußere Mission" deutet, und verschiedene von ihm begründete Missionen sind daher bereits in die Hände verwandter, in gleichem Sinne arbeitender Missions-Gesellschaften übergegangen. Die syrische Mission desselben z. B., welche in Beirut ihren Hauptsttz hat und wenigstens im Gebiete der Schule eine erfolgreiche genannt werden kann, denn sie besitzt in Beirut alle Stufen von Missionsschulen bis zu einer Art von Universität mit einer medicinischen Facultät, ist seit 1870 an den American Presbyterian Board übergegangen.