Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 28 (1872)
- Issue
- 5-6 (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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06 97 unter diesen Einwohnern hatten Einkommensteuer (die Staatssteuer für Wohlhabendere) zu zahlen, nämlich 39 Deutsche 1900 Thlr., , , 30 Juden 1764 - . , 19 Polen 960 - Nach ihrer Zahl hätte man nur 14 Einkommensteuerpflichtige unter den Juden erwarten sollen, statt dessen sind es 30. Noch höher steigt das Verhältniß zu ihren Grasten, wenn man ihren Antheil am Grundbesitz der Stadt ansieht. , Gnesen hatte 406 Grundstücke. Davon gehörten den Juden 131 mit einem Nutzungswerth von 24,514 Thalern, für jedes Grundstück also 187 Thaler. 111 Grundstücke gehörten den Deutschen, Nutzungswerth derselben 19,415 Thaler, des einzelnen 174 Thaler. 164 Grundstücke gehörten Polen, Nutzungswerth derselben 17,881 Thaler, des einzelnen 109 Thaler. Während also die Juden ihrer Zahl nach nur 60 Grundstücke besitzen sollten, hatten sie 131 in ihren Händen, und diese waren dazu noch werthvoller, als die der anderen. Diese Zahlen fallen aber um so mehr ins Gewicht als gerade unter den Juden der Provinz Posen viel mehr Arme existiren als unter den Juden der anderen Provinzen, die Provinz Preußen höchstens ausgenommen. Man muß diese Dinge berücksichtigen, um vieles hinsichtlich des Verhältnisses zwischen Juden und den eigentlichen Bewohnern des Landes zu verstehen. Inhalt: Regine Julie Jolberg, geb. Zimmern (Fortsetzung). — Eine Stimme über Israels Zukunft aus dem vorigen Jahrhunderts — Eine evangelische Kirche in Nazareth. — Die Juden in Oesterreich. — Die größte Judenstadt der Welt. —Diakonissenwesen.—Bischöfe jüdischer Abstammung.— Juden in Persien. — Sociales. ZN Commission: Carl Dülfer's Buchhandlung in Breslau. Druck von O. Raabe, vorm. EH. Stdrch^u. Comp.