Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 27 (1871)
- Issue
- 11-12 (1871)
- Date
- 1871-01-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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176 Ferner erhält sie Schulen: 1. in London für Knaben und Mädchen in getrennten Klaffen; 2. in der Provinz Posen gegenwärtig noch 2 Schulen; 3. eine in Breslau; 4. eine in Bukarest: 5. eine in Constantinopel; 6. eine in Jerusalem; 7. eine in Algier und 8. eine in Tunis. Jerusalem besitzt ein eigenes Hospital. Allein in der Kirche auf dem Palestine-Place in London sind seit dem Jahre ihrer Eröffnung (1819) bereits 1229 Personen getauft worden, darunter 583 Erwachsene und 646 Kinder. Und wenngleich London die bedeutendste Station ist, so ergibt sich doch aus der einen Zahl immerhin, daß bereits viele Hunderte aus Israel durch' die direkte Arbeit der Londoner Gesellschaft in die christliche Kirche eingeführt worden sind. Beispielsweise möge die Anzahl der vom Jahre 1857—1870 durch die Missionare dieser Gesellschaft Getauften hier einmal angegeben werden. (Für 1858 liegt der Bericht dem Schreiber dieser Zeilen nicht vor). 1857: 65 1859: 95 1860: 69 1861: 114 1862: 80 1863: 149 1864: 80 1865: 103 1866: 76 1867: 72 1868: 89 1869: 51 1870: 86 Im Laufe von 13 Jahren also 1129 Getaufte. Die Londoner Gesellschaft für Israel liebt es nicht mit Zahlen beweisen zu wollen, aber interessant wird es doch vielleicht sein, wenn an einem Beispiele dargelegt wird, wie man sich jüdischerseits über die Erfolglosigkeit der Mission zu trösten sucht. Der „Israelit"