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Dibre Emeth · 1870-01-01 · 9-11 (1870) · page 34

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
26 (1870)
Issue
9-11 (1870)
Date
1870-01-01
Page
– (sequence 34)
Language
German
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162 ein innormales ist, da die Zahl der in Schlesien während desselben Zeitraumes Getauften eine noch größere war; und dabei ist völlig von denen abgesehen, die zur katholischen Kirche übertraten. Die Jahreseinnahme der Londoner Gesellschaft betrug 1869 etwa 226,000 Thaler. Man pstegt jüdischerseitS gewöhnlich nachzurechnen, wie hoch uns die Getauften zu stehen kommen. Wir können uns das ruhig gefallen lassen und sagen, daß bei 86 Getauften der Einzelne etwa 2600 Thlr. im Werthe stehe. Nun so viel ist uns allerdings eine Seele werth und noch viel, viel mehr. Gilt wohl den Juden eine für die Wahrheit gewonnene Seele die gleiche Summe? Haben sie, wie sie doch behaupten, den höchsten Schatz, die rechte Wahrheit, den weltbestegenden Glauben, warum verwenden sie das Geld zu Tausenden für sociale und politische und merkantile und wissenschaftliche und künstlerische Bestrebungen oder für dem Aehnliches, das für sie allerdings von augenblicklichem Nutzen ist, aber doch nur einen Zeitwerth hat? Und warum lassen sie es sich so gar nichts kosten, daß die Welt auch in die Wahrheit eingeführt werde, die doch in dem eigenstem Besitze der Juden sich befinden soll, und von der sie alles Gedeihen der Menschheit und alles Glück derselben abhängig nennen; während sie selbst, wenn ihnen vorgehalten wird, daß die Juden niemals die eigentlichen Träger der Cultur gewesen seien, ganz richtig darauf Hinweisen, wie es ja am Tage liege, daß die Cultur für sich, ohne die religiöse Wahrheit, nichts zu bessern im Stande sei. Wir wissen darum aber auch nur von einem Entweder — Oder; entweder sind die Juden Egoisten, die zuftieden sind, wenn sie selbst das Höchste haben und kennen, dagegen aber auch nicht einmal die Hand rühren, damit die Anderen aus ihrem unseligen Hin- und Hertappen endlich herauskommen — oder ihrer sogenannten Wahrheit fehlt das Größte, die Liebe, sie ist ein Feuer, das nicht brennt. Mögen also die Juden uns immerhin der Thorheit oder des Fanatismus beschuldigen; soviel steht fest, daß auf unserer Seite das lebhafte und thätige Verlangen herrscht für das, was wir als Wahrheit erkennen, die ganze Welt und auch die Ju-

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