Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 26 (1870)
- Issue
- 9-11 (1870)
- Date
- 1870-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Mentioned entities
- Tunis 1× ep/1048155
- Wrocław 1× ep/1002369
- İzmir 1× ep/1047963
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145 immer in allen aufeinanderfolgenden Nummern geschehen, so soll die Sache doch im Auge behalten werden. Zuerst: Das Arbeitsfeld der Londoner Gesellschaft zur Ausbreitung des Christenthums unter den Juden erstreckt sich über drei Welttheile: Europa, Asten und Afrika. In Europa hat sie ihre Wirksamkeit so weit auSgebreitet, als eS ihr überhaupt gestattet worden ist. Rußland, dessen zwei Millionen Juden sie längst das Evangelium gern wieder gebracht hätte, erlaubt ihren Missionaren seit dem Krimkriege nicht mehr den Eingang. Dagegen finden wir Stationen derselben in England zu London und Manchester; in Holland zu Amsterdam und Rotterdam; in Preußen zu Königsberg, Danzig, Posen, Berlin, Frankfurt a. M. und Breslau; in Sachsen zu Leipzig; in Baden zu Carlsruhe; in Oesterreich zu Lemberg, Krakau und Prag; in Frankreich zu Paris und Mühlhausen; in Italien zu Mailand, im Piemontesischen und Ancona; in den Donaufürstenthümern zu Bukarest, Jassy und Bakau, und in der europäischen Türkei zu Constantinopel. In Asien sind ihre Plätze: Jerusalem und Smyrna, von nun an auch Damaskus. In Afrika endlich: Algier und Tunis. Von den Erfahrungen, welche auf diesem Gebiete im vorigen Jahre gemacht worden sind, mögen hier einige wenige mitgetheilt werden; sie sind Ansprachen entnommen, welche bei Gelegenheit des diesmaligen Jahresfestes der Londoner Gesellschaft in Ereter Hall zu London gehalten worden sind. Mr. John Mac Gregor hat im vergangenen Jahre den Orient besucht und auf dieser Reise auch Damaskus pasfirt. Zwanzig Jahre früher hatte er gleichfalls diese Stadt gesehen und war diesmal verwundert, unter den Juden, denen sich schon damals sein Interesse zugewandt hatte, eine merklich andere Stimmung gegen das Christenthum zu finden. Dazu hat besonders eine englische Dame, Mrs. B. Thompson, sehr viel beigetragen. Der geistig verkommene Zustand der Kinder dieser Stadt war der genannten Dame bei einem Besuche von Damaskus aufgefallen, und in ihrer Seele entstand darüber der Ensschluß hier mit ihrer Hilfe einzutreten. Sie eröffnete also Schulen, und Mr. ro