Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 26 (1870)
- Issue
- 9-11 (1870)
- Date
- 1870-01-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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130 I die Thränen von jeglichem Antlitz. Zur selben Stunde erbeben die Völker und sagen vor dem Heiligen, geb. s. er: Herr der Welt! wer ist derjenige, in dessen Hand wir fallen sollen; wie ist sein Name und wie seine Natur? Gott der Heilige, geb. s. er: Ephraim, Messias, meine Gerechtigkeit ist sein Name, er hebt empor seine Statur und die Statur seines Zeitalters und erleuchtet die Augen Israels und erlöset sein Volk, und kein Volk, und keineZünge kann vor ihm Stand halten, wie es heißt (Ps. 89, 23): Nicht täuschen soll ihn ein Feind und der Sohn der Ungerechtigkeit soll ihn nicht bedrücken. Alle seine Feinde und Dränger erschrecken vor ihm und fliehen, wie es heißt (ebend. V. 24): Ich werde zerschmettern vor ihm seine Dränger. Sogar die Ströme stehen auf, sich ins Meer zu ergießen, wie es heißt: (ebend. V. 26): Und ich werde an das Meer seine Hand legen und an die Ströme seine Rechte. Nachdem die Völker geflohen, fängt Gott derHeilige, geb. s. er, an einen Vertrag mit dem Messias zu schließen; er sagt: Alle Diejenigen, welche bei dir verborgen sind, deren Sünden werden dich künftig in ein eisernes Joch zwängen und werden dir thun, wie es dem Kalbe ergeht, dessen Augen blöde geworden; sie werden deinen Athem im Joche ersticken, und um ihrer Sünden willen wird deine Zunge an deinem Gaumen kleben. Hast du Lust dazu? Der Messias spricht darauf vor Gott dem Heiligen, geb. s. er: Herr der Welt! Wird diese Angst vielleicht viele Jahre dauern? Gott der Heilige, geb. s. er, darauf: Bei deinem Leben und bei dem Leben deines Hauptes, eine Woche habe ich dir bestimmt. Wenn deine Seele jedoch Schmerz ergreift, so stoße ich sie (die neben dir verborgen) hinweg. Der MessiaS: Herr der Welt! Mit Frohlocken und Jubel meines Herzens nehme ich es auf mich, aber unter der Bedingung, daß Keiner von Israel verloren gehe, und nicht den Lebenden allein soll Heil widerfahren in meinen Tagen, sondern auch Denen, die im Grabesstaube verborgen sind, und nicht diesen allein soll Heil widerfahren, sondern auch den Todten, die gestorben sind, von den Tagen des ersten Menschen an bis jetzt, und nicht Diesen allein, sondern auch den unzxitigen Geburten soll in meinen Tagen Heil widerfahren , und nicht den unzeitigen Geburten allein, sondern auch Denen, welche du noch zu schaffen beschlossen hast und die noch nicht geschaffen find. So