Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 23 (1867)
- Issue
- 1-2 (1867)
- Date
- 1867-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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32 1 Dort seufzt ein schwacher Wan- Nach einer starken Hand, sdrer Die reicht ihm flugs ein Andrer Zum brüderlichen Band. Wie bricht des Geistes Wehen Aus jenem Angesicht! Das giebt ein still Verstehen, Der Worte braucht es nicht. Horch, welche kühne Rede Dort von den Lippen fließt, Und in die Herzen, blöde Begeisternd sich ergießt! Aus allen Erdenreichen, Aus jedem Stand und Art, Hat so der Geist die Zeichen Der Gnade sich bewahrt. Auch Du bist auserwählet Volk Israel! nach Recht Den Erben beigezählet, Ein priesterlich Geschlecht. Komm', beug'dem rechten König Doch endlich Herz und Sinn: Was du verläßt, ist wenig, Gar herrlich der Gewinn! Komm, laß' dich locken, finden, Den HErrn verlanget sehr Mit dir sich zu verbinden; Besinne dich nicht mehr! —• - O selig, wer da reiset Den Höhen Zions zu, Und dessen Wahlspruch heißet: Jerusalem, nur Du! II. Dieses Blatt erscheint jährlich in 8 bis 10 Heftchen, zusammen 12—14 Bogen. Preis für den Jahrgang 10 Fgr. In Commission: Carl Dülfer's Buchhandlung in Breslau. Druck von C. H. Storch und Comp, in Breslau.