Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 22 (1866)
- Issue
- 7-8 (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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113 Dr. Pusey. Diese Werke entfernen vollkommen alle Erdichtungen, von denen man vorgiebt, daß sie aus der Vernunft und aus Beweisgründen geschöpft seien, in Bezug auf die erst nach der Erfüllung niedergeschriebenen Weissagungen, oder in Bezug auf die Pseudo Jesaiase. Wenn Ihr diese Worte lest, so werdet Ihr finden, daß sie nicht einen einzigen Beweisgrund, nicht eine einzige Thatsache stehen gelassen haben, die man gegen die Offenbarung Vorbringen könnte. Wenn Ihr diese Schriften leset, so werdet Ihr dahin gebracht werden Gott demüthig dafür zu danken, daß in der gegenwärtigen Zeit solche. Männer erweckt und befähigt worden find, eine so gut gefüllte Rüstkammer herzustellen, aus der man alle Thatsachen, deren man bedarf, und alle Beweisgründe, die man nöthig hat, nehmen kann, um sich in seinem Glauben an die Wahrheit der Bibel zu befestigen. Leset diese Schriften, und ihr werdet zu dem Schluffe gelangen, daß die Weissagung in der That ein Licht ist, das da scheinet an einem dunklen Ort zum Trost und zur Belehrung der Ungläubigen und zur Bekämpfung Aller, welche sich in Widerspruch zum Worte Gottes setzen. Und um diese beiden Schriften in Verbindung mit dieser Versammlung zu bringen, will ich noch hinzufügen, daß sie zwei so vortreffliche Reden sind, wie sie uns nur immer zu Unterstützung der Gesellschaft zur Bekehrung der Juden gehalten werden können. Bischof Smith beantragte nun die erste Resolution, die also lautet: „Daß, während diese Versammlung ihren Dank dafür ausspricht, daß die Einnahme der Gesellschaft sich im verflossenen Jahre etwas vermehrt hat, sie selbst wie alle andern Freunde dieser heiligen Sache sich die Nothwendigkeit zu noch größeren Anftreiigungen und reichlicheren Gaben zu Gcmüthe führen möchten, damit die neuen Arbeitsfelder, die sich der Gesellschaft, besonders in dem großen Reiche Rußlands darbieten, bald in Angriff genommen werden können. Nachdem der Herr Bischof sich darüber geäußert, daß er es lieber gesehen hätte, wenn ein Anderer mit der Mission unter Israel mehr Vertrauter seine Stelle einnehme, weil sein Beruf es mehr mit der Missionsarbeit unter den Heiden zu thun habe — er ist Bischof in China —, und nachdem er sich über den Beruf Israel in vergangenen und künftigen Zeiten ausgesprochen hat, fährt er fort: 8