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Dibre Emeth · 1866-01-01 · 7-8 (1866) · page 9

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
22 (1866)
Issue
7-8 (1866)
Date
1866-01-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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105 Gott wol sein möcht, denn aus solchem halten zu verhoffen were, das man ihrer etliche zu ihrem heile gewinnen möchte, so gebraucht man der andern alle zu zeitlichem nutz der Christen und auch zu guten exempel die leute von der Gottlosigkeit abzuschrecken, deren straff und buff an den Züden so ernstlich vor äugen wer. Der Herr geb das man in dem und allem allein auff förderung seines reichs sehe. Amen." Ich habe dem Vorangehenden weiter Nichts beizufügen, als die Bemerkung, das ich mich befleißigt habe auch die alte Ortographie genau und getreu beizubehalten. Und so übersende ich Ihnen das Ganze zu beliebigem Gebrauch. Mit freundlichem Gruß aus der Ferne Ihr re. M...., den 27. Mai 1866. Jahresfest der Londoner Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter den Juden. Dieses Fest wurde am 3. und 4 Mai gefeiert; es war das 58. Die kirchliche Feier fand am Abend des 3. statt, wobei Herr Prediger Auriol die Predigt hielt, und am folgenden Vormittage folgten die Verhandlungen in dem großen Sale von Exeter-Hall. Diese wurden mit Vorlesen eines Abschnittes aus der heiligen Schrift und mit Gebet eröffnet. Hierauf folgte der Bericht, aus dem wir Einiges zunächst mittheilen wollen. Der Berichterstatter theilte zunächst die freudige Nachricht mit, daß endlich, gerade vor 8 Tagen, die freudige Nachricht eingegangen sei, daß die lang und schwer geprüften Gefangenen in Abyssinien am 25. Februar von ihren Fesseln befreit worden seien und im Begriff standen, ihren Weg nach der Heimath anzutreten. Er fügt dann hinzu: „So hat es denn Gott gefallen, die Gebete seiner Kinder zu erhören , wofür wir unfern heißen und demüthigen Dank aussprechen, und ihn ferner anflehen wollen, daß er ihre Heimreise beschleunigen

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