Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 22 (1866)
- Issue
- 3-4 (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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54 gegen 5000 Thaler einnahm und gegen 7000 Thaler verausgabt hat, sind hier in Breslau nur gegen 60 Thaler beigesteuert worden! Doch wollen wir über dieser Klage nicht vergessen, in Dankbarkeit der Treue zu gedenken, mit welcher nach wie vor ein Kreis von Frauen sich in dem Hause der Frau Consistorialräthin Schneider regelmäßig versammelt hat, um allerlei Wäsche und Kleidungsstücke, besonders die in Zemsalem sehr willkommenen eigenthümlichen Fellah-Anzüge für die eingeborenen Bauern, selbst anzufertigen, und schließlich will ich es als ein Zeugniß für die immer neu an diesem Werke sich regende Theilnahme nicht unerwähnt lassen, daß eine Zionsfreundin uns zu dem heutigen Feste den Altar mit großen neuen Kerzen geschmückt hat. So möge denn Jeder unter uns das seinige thnn, um die beim Ausgange einzusammelnde Collekte zu einer Freudenquelle für die hartbedrängten Brüder und Schwestern im heiligen Lande zu machen und wenn es auch nicht Viele giebt, welche im Stande wären wie eine theure Dame in Berlin zur Erquickung der Diakonissen ein Capital von 1000 Thalern zu stiften, oder wie ein Zionspilger in der Stadt, aus welcher unser heutiger Festprediger zu uns herübergeeilt ist, schon seit mehreren Jahren einen Beitrag von mehreren hundert Thalern zu liefern, so vermag doch jeder in seiner Gabe das Bekenntniß abzulegen, daß Jerusalem eines großen Königs Stadt ist: Das walte in Gnaden dieser König aller Könige, der da herrschet bis in Ewigkeit. Amen! (Fortsetzung des 1. Art. von Nr. 1.) Ich kann nicht umhin, lieber Freund aus Israel, für das ebenfalls diese Blätter bestimmt sind, auch an dich Worte der Liebe zu richten, die du in Liebe aufnehmen wollest. Wenn diese Blätter in deine Hände gelangen und du diese Zeilen liesest, so bedenke, daß so manche herrliche Weissagung in Erfüllung gegangen ist, die auch dir Trost und Beruhigung für deine Seele gewähren könnte, wenn du ohne Vorurtheil die Schrift lesen und mit einfältigem Herzen nach