Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 7-8 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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sehr langsam rückwärts, aber 'ohne Unterbrechung." Es ist sehr zu bedauern, daß der Schreiber dieser Worte nicht gegenwärtig ist, um den Bericht zu hören, der vorgelesen worden ist. Aber nachdem er zu dem Schluffe gelangt ist, daß die Bekehrungswuth in Abnahme ist, daß die Ebbe eingetreten ist, fährt er fort, die Ursachen dafür anzugeben, und sagt uns, daß es dafür, was er die „Abnahme" der „Bekehrungswuth" nennt, drei Ursachen giebt. Und diese drei Ursachen sind: erstens der Mangel an Erfolg; zweitens der Fortschritt der Aufklärung; und drittens der Streit, der sich jetzt in der christlichen Kirche erhebt. Nun ein Wort auf jeden dieser Punkte. Und zuerst wage ich es ohne Zögern zu behaupten, daß der Schluß in Betreff der „Abnahme" der „Bekehrungswuth" falsch ist. Ich bin vielmehr geneigt4« glauben, daß die „Bekehrungswuth" sich ausbreitet, daß sie sehr ansteckend ist, daß'Personen von ihr ergriffen werden, und daß die „Bekehrungswuth" weit davon entfernt im „Abnehmen" zu sein vielmehr stark im Zunehmen ist. Und ich will diese Erklärung nicht ohne Beweis lassen. Die Gesellschaft, zu deren Frommen wir uns hier versammelt haben, wird durch freiwillige Beiträge erhalten. Diese freiwilligen Opfer, die von den Freunden Israels dargebracht werden, können wir als ein Thermometer betrachten, mit dem wir den Wärmegrad des Eifers in dem Herzen des Christen gegen die Angelegenheiten Israels messen können. Die Gesellschaft besteht nun sechsundfünfzig Jahre, daher wir ihre Geschichte macht siebenjährige Zeitabschnitte cintheilen können, und wenn wir auf diese acht siebenjährige Zeitabschnitte zurücksehen und'untersuchen, was durchschnittlich das jährliche Einkommen der Gesellschaft in jedem dieser Zeitabschnitte gewesen ist, so meine ich, der Schluß liegt klar auf der Hand, daß das Interesse für die Sache Israels durchweg im Wachsen gewesen ist. Ich weiß, daß Zahlen eine bedenkliche Sache sind; aber ich muß eure Aufmerksamkett für einen Augenblick in Anspruch nehmen, während ich mich in diesem Punkte auf Zahlen beziehe. In dem ersten siebenjährigen Zeitabschnttte betrug die durchschnittliche Jahreseinnahme 8,584 Pfund Sterling. In dem zweiten siebenjährigen Abschnitte 9,187 Pfund. In dem dritten 13,139 Pfund. Dann ttat wie ich zugebe, eine kleine Ebbe ein, denn in dem vierten siebenjährigen Zeitabschnitte war die jährliche