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Dibre Emeth · 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
21 (1865)
Issue
7-8 (1865)
Date
1865-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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99 Israels zu sammeln, datthun wird, so wie ihre unveränderte Ueberzeugung von der Wahrheit und Wichtigkeit der Verheißung in Betreff der Juden: „Gesegnet sei, wer dich segnet." Wir hoffen auch noch besonders, daß bei dem wachsenden Reichthum und Wohlstände, womit Gott dies Land besonders gesegnet hat, die dankbaren Herzen des von ihm gesegneten Volkes noch reichere Mittel zur Ausdehnung des so reich gesegneten und Segen spendenden Werks darreichen werden. Was die Lage der Juden selbst als Volk betrifft, so werden sie, soweit als wir mit ihnen bekannt sind, immer ungewisser und schwankender. Einige haben zu der einen Zeit den Talmud verlassen, und dann sind sie wieder durch das Gefühl einer traurigen Ungewißheit bewogen worden, zu demselben zurück zu kehren. Andere nehmen an jeder politischen Bewegung in ihrer Nähe und in der Welt den regsten Antheil in der Hoffnung, daß sich durch die Erhebung Einzelner zur höchsten Gewalt, oder durch eine Revolution der Reiche Etwas ereignen könnte, was der Erscheinung eines Messias gleich käme, während sie keinen richtigen Begriff von dem haben, von welchem verheißen ist, daß Er gewißlich kommen wird, und der bei seiner Erscheinung ebenso gewiß keinen andern Zweck hat,, als ihr volles Heil, nur daß Er zuerst ihre Gerechtigkeit und dann ihr Ruhm sein will. Ein Zug, auf welchen wir im letzten Jahre hinwiesen, ermuthigt uns noch fortwährend außerordentlich in unserm besonder« Werke, nämlich die große Verbreitung des Neuen Testaments, und zwar hauptsächlich dadurch, das die Juden dasselbe kaufen. Das ist ein Zeichen von nicht geringer Hoffnung in Bezug auf unfern unmittelbaren Zweck, und wir möchten unfern Freunden das besondere und ernste Flehen dringend ans Herz legen, daß die ausgedehnte Bekannsschaft des jüdischen Volkes mit dem Neuen Testamente durch die Gnade, durch welche allein ein solches Ende ereicht werden kann, zur Einsammlung einer großen Zahl der Uebergebliebenen, die da selig werden, in die Kirche Christi führen möge. Eine der heutigen Resolutionen wird unser tiefes Mitgefühl mit den Duldern in Abyssinien ausdrücken, von denen wir hören durften, daß y*

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