Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 5-6 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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wieder dahin zurückkehren. Sie wohnen in der That in Zelten, innerhalb der Einhegung des Gebäudes; aber jede Haushaltung hat in dem Hause ihr eigenes Zimmer zu ihren individuellen Einrichtungen, und im Saale wird jeden Abend Familiengebet gehalten, zu dessen Theilnahme die Proselyten eingeladen werden. Natürlich giebt es vor- und nachher Gelegenheit zur Unterhaltung. Das Geld, das für dieses Gebäude verausgabt worden, ist in scharfsinniger Weise angelegt, und den ganzen Plan verdankt man, wenn ich nicht irre, Herrn Barcley, einem der Vertreter der Gesellschaft und Diener der englischen Kirche. Ich fürchte, den guten Geschmack zu verletzen, wenn ich niederschreiben sollte, was ich für den fähigen und ausgezeichneten Geistlichen fühle. Es mag hinreichen, wenn ich sage, daß er einen unleugbaren schweren Posten mit einer Besonnenheit und einem Ernste ausfüllt, welche ihm sowohl die Hochachtung und Sympathie seiner Landsleute, die Jerusalem besuchen, als auch warme Achtung derer, die an seiner Seite arbeiten; gewinnen. „Noch einmal, Niemand wird sich wundern, wenn ich endlich einer wöchentlichen Gebetsversammlung in der arabischen Schulstube erwähne, wo protestantische Christen, sowohl Juden als Nichtjuden, Engländer und Deutsche, zusammen kommen, um Gottes Segen für die Arbeiter der Kirche hier zu erflehen. Es wird in vier verschiedenen Sprachen gebetet, und wo wir den Beter nicht folgen konnten, so war es natürlich für uns mehr ein Gebet im Geiste, als im Verstände. Aber es war unmöglich, nicht an den obern Söller zu denken, zehn Tage nach der Himmelfahrt, wo die apostolische Kirche die Taufe mit Feuer empfing, und die Ueberzeugung wird mir bleiben, daß es der Mühe werth ist nach Jerusalem zu gehen, denn das Werk, dem solche Gebete vorangehen und folgen, kann unmöglich vergebens sein. „Dann in Betreff der Predigt außer dem Hause, sowohl bei gewöhnlichen als außergewöhnlichen Gelegenheiten (was wir nur mit der Bemerkung erwähnen wollen, daß die Türken ihr alle mögliche Unterstützung gewähren) besteht eine Abendklasse für Forscher, die abwechselnd in den Häusern von Freunden der Mission sich be-