Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 20 (1864)
- Issue
- 9-10 (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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148 sich in der Atmosphäre und den Wolken; und Regenschauer fallen jetzt da häufig nieder, wo vorher AlleS öde und unfruchtbar war. Wir sehen hier bis zu einem gewissen Grade das Werk des Land» manneS; wird aber irgend Jemand in Abrede stellen, daß all diese Arbeit doch keine Wirkung auf die Atmosphäre und Wolken haben würde, wenn Gott nicht den Erfolg gegeben hätte? Darin können wir die Harmonie zwischen dem menschlichen Thun und dem Segen GötteS erkennen. So ist eS auch mit dieser Gesellschaft. Ich bin fest überzeugt, daß meine Amtsbrüder, die Leiter dieser Gesellschaft, keine solchen Schwärmer sind, zu wähnen, daß fie die Juden bekehren, oder irgend einen Plan Gottes ausführen könnten; sondern sie wissen, daß sie gewürdigt sind, wie Johannes der Täufer, das Kommen des Herrn zu verkündigen. Es wird ein Tag kommen, an welchem die Bischöfe der wahren Kirche und die Glieder derselben sich freuen werden unter denen erfunden zu werden, die Jerusalem Gutes wünschen, und wo auch Sie, My Lord, als ein Mitglied dieser Gesellschaft, finden werden, daß es den Glanz Ihrer Ehre vermehrt, in dieser Angelegenheit zu wirken, ein Freund Israels zu fein, und anstatt mit in das Geschrei einzustimmen: Kreuziget ihn, kreuziget ihn! vielmehr bezeugt zu haben, daß Sie an die künftige Erlösung und Wiederherstellung Israels glaubten, und darin die Herrlichkeit dessen erkennen, der sie erlöset hat und der sie reinigen will von der Schuld ihrer Väter, die jenes theure Blut vergossen haben. Der Prediger, Herr Greaves, sagte: Die Resolution, die ich unterstützen soll und will, enthält zwei Thatsachen von entgegengesetztem und eigenthümlichen Charakter. Die eine dieser Thatsachen ist, daß die Angriffe auf das alte Testament von Seiten der Heidenchrtsten noch fortdauern; die andere Thatsache, daß die Juden fortfahren in immer größerer Anzahl das neue Testament zu kaufen. Die Ausdrücke dieser Resolution scheinen diese beiden Thatsachen so zu verbinden, wie Ursache und Wirkung. Das kann ja auch so sein. Wie wir von den frühern Tagen gehört haben, daß der Unglaube der Juden den Heiden zum Glauben förderlich werden mußte, so kann eS ja auch in diesen letzten Tagen geschehen, daß der