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Dibre Emeth · 1864-01-01 · 3-4 (1864) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
20 (1864)
Issue
3-4 (1864)
Date
1864-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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40 Zeugen; sondern Gott hat auch viele Herzen überwältigt durch die Macht der Liebe Christi; daß sie ihr Kreuz auf sich nehmen, um in Selbstverleugnung dem nach zufolgen, der im jüdischen Lande umhergezogen ist und hat wohl gethan und Viele gesund gemacht. Nachdem die evangelische Kirche in vollem Umfange die Mahnung des Herrn sich hat durchs Herz gehen lassen: „Zeige mir Deine Werke" und auf den ersten Weckruf neue ungeahnte Kräfte sich in den Dienst des Glaubens gestellt haben, der durch die Liebe thätig ist, hat der Herr die Fülle des Segens, der aus dieser Liebesarbeit entsprießt, auch seiner heiligen Stadt nicht vorenthalten wollen. Ein neues Kreuzheer ist nach Jerusalem aufgebrochen, nicht stark in Panzer von Eisen und Stahl, aber stark in der Kraft der Liebe, die auch die widerstrebendsten Herzen mit der Zeit überwindet. Unser deutsches Vaterland hat ein stattliches Heer von Heldenjungfrauen, deren Herz in der Liebesgluth Christi gestählt ist, zu der Tochter Zion entsendet, um dort der Weissagung Gestalt zu geben: daß Gott wolle Jerusalem beschirmen, wie der Adler das Gefieder über die Jungen streckt, daß Er wolle darinnen umgehen und aushelfen. Mißtrauen ist den evangelischen Glaubensboten im ganzen Morgenlande von allen Seiten begegnet. Von Außen bekämpft uns mit furchtbarem Widerstande und falschem verzehrendem Eifer der Halbmond; von Innen legen ihre verschlungenen, wohlberechneten Minen die getauften Feinde wider die ihnen verhaßte Kirche des lauteren Evangeliums. Da ists freilich eine saure Arbeit, Fuß für Fuß ein Stück heiligen Landes zu erobern. Aber der Herr läßt sein Zion nicht. Er geht darinnen umher und hilft aus. Die Jüngerinnen des Herrn, die nicht das Ihre, sondern das Kranke, Schwache, das Nackte und Elende suchen, um es zu pflegen und zu kleiden, zu stärken und gesund zu machen, die gewinnen in dienender Liebe, in selbstverleugnender Demuth gar manches Herz aus den Heiden und Juden, das überwältigt wird durch diese fühlbare Kraft, welche ausströmt auf treue Bekennerinne» von dem Kreuze Christi. Alle Berichte aus Jerusalem preisen es freudig, daß der Herr sich mit Gnade, Treue und Wohlgefallen zu dem Werke

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