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Dibre Emeth · 1863-01-01 · 9-10 (1863) · page 24

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
19 (1863)
Issue
9-10 (1863)
Date
1863-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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132 Volke anzunehmen, wie keine andere Nation; und als der Apostel Petrus, so zu sagen, eine der ersten christlichen Missionspredigten hielt, sagte er, ein christlicher Apostel, von den Juden; Ihr seid der Propheten und des Bundes Kinder, welchen Gott gemacht hat mit euren Vätern: Euch zuvörderst hat Gott auferwecket sein Kind Jesum und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, daß ein Jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit. Die Jünger wurden angewiesen, hinzugehen in alle Welt und das Evangelium zu predigen, aber zu beginnen mit Jerusalem. Der Apostel Paulus sagt uns, daß nach dem Evangelio sie Feinde sind um euretwillen, aber nach der Wahl sind sie Geliebte um der Väter willen; denn Gottes Gaben und Berufung mögen ihn nicht gereuen. In dem Herzen Gottes ist keine Veränderung in Absicht auf die, welche er liebt und beruft, und so sagt auch der Apostel in demselben Kapitel: Gott hat sein Volk nicht verstoßen, welches er zuvor versehen hat. Nein, er hat sie nicht verworfen. Es gkebt ein Ueberbleibsel „„nach der Wahl der Gnade."" Während der Apostel so sprach, erklärten sie nur in der That, was Gott durch seinen Knecht Moses bald zu Anfänge sagte: „„Der Herr, dein Gott, wird dein Gesängniß wenden und sich deiner erbarmen und wird dich wieder versammeln auö allen Völkern, dahin dich derHerr, dein Gott, verstreuet hat. Wenn du bis an der Himmel Ende verstoßen wärest, so wird dich doch der Herr, dein Gott, von dannen sammeln und dich von dannen holen; und wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und wirst eS einnehmen und wird dir Gutes thun und dich mehren über deine Väter. Und der Herr, dein Gott, wird dein Herz beschneiden, und das Herz deines Samens, daß du den Herrn deinen Gott liebest von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf daß du leben mögest."" In einem der folgenden Kapitel heißt es: „„Des Herrn Theil ist sein Volk, Jakob ist die Schnur seines Erbes."" Gott zeigte seine Liebe gegen die Welt, denn er liebte sie so, daß er seinen eingebornen Sohn sandte, daß Alle, die an ihn glauben, nicht vörloren gehen, sondern das ewige Leben haben möchten. Er hat seine Liebe gegen Einzelne erwiesen, indem er ste aus der Welt berief und sie brachte zum Glauben an den, den er gesandt hat. Er hat seine Liebe gegen die Juden

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