Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 17 (1861)
- Issue
- 11-12 (1861)
- Date
- 1861-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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177 verordnet hatte. Während er noch in seiner Hand die Tasse hielt, aus der er die Hälfte getrunken, bemerkte die Tochter, die ihn unterstützte, an seinen Zügen eine Veränderung. Sie rief der Mutter, er gab die Tasse aus der Hand, bat ihn wieder niederzulegen, und im selbigen Augenblick, ohne ein weiteres Zeichen des Todeskampfes, schloffen sich seine Augen, um sich für das Licht dieser Erde nicht mehr aufzuthun. Sein Geist hatte sich in die ewige Heimath aufgeschwungen, den zu schauen, an den er geglaubt hatte, und die Gnade zu preisen, die ihn selig gemacht. Der Herr lasse sein Gedächtnis im Segen bleiben, und erwecke mehr Herzen und Arbeiter für Israel, wie der Entschlafene war. Jahresfeier der Londoner Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unser den Juden. (Schluß.') Dies ist ein klarer Beweis für die buchstäbliche Erfüllung des Wortes Gottes; und so giebt uns in derselben Weise die gegenwärtige Lage der Juden, die überallhin zerstreut, aber doch zur selben Zeit — wie uns gesagt wurde — abgesondert erhalten worden sind, unter alle Völker gemischt, aber mit keinem vermischt, einen gleich deutlichen Fingerzeig, daß Gott noch Absichten der Liebe mit seinem alten, aber jetzt verstoßenen Volke hat. Das Wort Gottes legt eö dar mit einer Art heiliger Weitläusigkeit, bestätigt es in jeder Redeweise, macht es klar in jeder Art der Erläuterung, daß die Juden wiederhergestellt und in ihr Land zurückgebracht werden sollen, daß der Gott, der sie zerstreuet hat, sie auch wiederherstellen wird, und daß sie in das Land werden zurückgebracht werden, wo Abraham lebte, wo Josua kämpfte, wo David regierte, wo JesaiaS weissagte und wo unser hochgelobter Heiland lebte und starb. Ich halte eS nicht für unmöglich, my Lord, daß die politischen Verwickelungen, auf welche Sie hinwiesen, das große religiöse Problem lösen können und daß das Land, auf welches der Jude natürlich so viel Werth legt, von allen Großmächten Europas dem Volke übergeben werden IS