Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 17 (1861)
- Issue
- 9-10 (1861)
- Date
- 1861-01-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2554541-2554709-2554715--03579-2559482- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
159 Missionsstationen der Gesellschaft, im Besonderen über die Reise ihrer Missionare nach Abyssinien und die Aussichten aus Missionsthätigkeit in Sardinien und Italien, mit großem Interesse gehört hat, indem sie von der Begierde Zeugniß geben, womit die Juden vas Wort des Lebens gesucht und ausgenommen haben; und daß sie (die Versammlung) eingedenk sein wolle, daß von der einen Seite die Auszeichnung, welche dem Volke Israel und seinem Lande in diesen Tagen zu Theil wird, und von der andern Seite das vermehrte Interesse und die Bemühungen der Christen für das geistliche Wohl Israels, deutlich darthun, daß das alte VolkGotteS von ihm nicht vergessen ist, undderKirche Christi große Ermuthigung verleihen, treu in ihren Bemühungen zu verharren, die erwählten Uebergebliebeyen zur Erkenntniß der Wahrheit in Christo Jesu zu bringen. Herr Pred. Bardsley, der diesen Antrag unterstützte, sagte Folgendes „My Lord und christlichen Freunde, indem ich den Antrag unterstütze, der in so interessanter und beredter Sprache von dem unternehmenden Missionar gemacht worden ist, will ich mich keinen Augenblick der Unbesonnenheit (impertinence) schuldig machen, auf die interessanten Oertlichkeiten, in Betreff welcher er zu euch geredet hat< hinzuweisen, oder auch nur die geringste Anspielung darauf zu machen, und daher werde ich mich begnügen, einige kurze allgemeine Bemerkungen über die Gegenstände zu machen, welche mit unserer Frage verbunden sind und von der Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter den Juden angedeutet worden. Ich glaube, daß wir nur sehr wenige Personen finden werden, die ein Interesse an dieser Gesellschaft genommen und die Frage in Betreff Israels studirt haben, welche entweder zu den Jrrthümern des RomaniSmuS auf der einen, oder zu denen des Rationalismus auf der andern Seite verführt worden sind. Dies, my Lord, ist eine Thatsache, und der hochwürdige Prälat, der bereits zu uns ge-