Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 17 (1861)
- Issue
- 9-10 (1861)
- Date
- 1861-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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139 Ich würde jetzt meinen etwas lang gewordenen Brief beendigen können. Allein ich will noch schließlich eine Bemerkung hinzufügen, die ich auS einem von mir vor vielen Jahren über einen ähnlichen Gegenstand geschriebenen Aufsatz entnehmen will. Ich sagte dort unter Anderm: „Will man aber durchaus dem Worte iöwo eine von aller Gehässigkeit entfernte Deutung geben, und für dessen hebräische eine fremde Abstammung suchen, so entlehne man sie lieber aus dem Arabischen, wobei wir noch den großen Vortheil haben, daß man nicht zur Annahme der Ausstoßung des y als erster Wurzelast genöthigt wird. Das Verbum ivo- dem arabischen «Juii. Dieses Verbum bedeutet nach Golius und Freitag VIII. Conj. und sich irgendwo hinbegeben, um ein wenig Wasser zu erhalten oder zu fordern. Bei Freitag: adivit potus se« aquationis ergo paucam aquam, quae dicitur petit ab aliquo beneficium. Demnach würde das Wort nvwv in der arabischen passiven Bedeutung bedeuten: „Einer, der das Wasser (der Taufe) erhalten hat". Nun, genug für dies Mal. Vale. B. Jahresfeier der Londoner Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unter den Juden. (Fortsetzung.) Nun trat der Bischof von Ripon auf und sprach: „Ich stimme von Herzen in die Ausdrücke der Resolution,' welche ich nun auf Verlangen des Comite's unterstützen will. Sie drückt Dankbarkeit gegen Gott für den größern Erfolg aus, welchen die Arbeiten der Gesellschaft im vergangenen Jahre gehabt haben. Wir haben alle Ursache uns über den Erfolg einer Gesellschaft wie diese ist, zu freuen. Es ist die Sache der Mission, wozu sie gegründet wurde — die. Sache der Mission unter einem Volke, an welches wir mit zehn Tausend Banden der heiligen Verpflichtung gebunden sind — einem Volke, das ganz besonders der Sympathie und Hülfe der Christen bedarf; und es ist überdies eine Missionssache, in deren Vollziehung