Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 17 (1861)
- Issue
- 7-8 (1861)
- Date
- 1861-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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„Meine Damen und Herrn, es ist heute kein Grund vorhanden, daß, der Präsident! zwischen der Versammlrurg und den vor ihr liegenden Geschäften irgend EtwaS vermitteln sollteausgenommen vielleicht der, daß er der großen und ernste» Theilnahme an der Sache, zu deren Beförderung wir uns versammelt haben, und dem herzlichen Gebete, um den fortdauernden Segen Gottes für dieselbe, einen Ausdruck verleihe — einen Ausdruck, der von meiner Seite, wie ich hoffe, als beinahe für unnöthig angesehen werden mag. Ich will daher nur eine Bemerkung über einen Punkt machen — und das über einen Punkt von großer Wichtigkeit in der gegenwärtigen Krisis. Jedermann, was nur immer seine Erklärung der Weissagungen sein mag — ob eine buchstäbliche oder eine bildliche, oder ob er sich überhaupt um die Weissagungen oder entweder um die eine oder die andere Form bekümmert, kommt jetzt doch beständig wieder zurück auf den Zustand der Dinge in Syrien. Er sieht Syrien in der Hand Louis Napoleon des Kaisers von Frankreich; und Louis Napoleon, der Kaiser von Frankreich, ist entschieden, den Besitz von Syrien zu behaupten, und er wird entweder durch irgend einen wohl erwogenen und wohl organisirten Aufstand vor seinem versprochenen Zurückzuge sein Verbleiben in jenem Lande rechtfertigen, oder er wird durch einen eben so wohl vorbereiteten und wohl organisirten Aufstand vorgeben die Nothwendigkeit seiner Rückkehr vor Europa zu rechtfertigen. Er strebt nach dem Besitze Palästinas und Jerusalems, und wird auch möglicher Weise in denselben kommen. Aber für mich ist es gleich, ob Jerusalem in den Händen der fanatischen Muselmänner, oder in den Händen einer bigotten Secte von Leuten ist, welche entschlossen sind, den römischen Glaube» zu befördern; eure Wirksamkeit und eure Missions-Anstrengungen werden in gleicherweise aufgehoben werden. Verlaßt euch darauf, in seinem Herzen steht es fest — obschon es Gott gefallen kann, solche Absichten bei denen, die sie hegen, zu schänden zu machen — in seinem Herzen steht es fest, das französische Reich und den französischen Einfluß in jenem Lande auf das römische Reich und den römischen Einfluß zu gründen, und die Suprematie Roms, die in Europa abgenutzt und verurtheilt ist, soll wo möglich in ihrer vollen alten Kraft in Syrien wieder ausleben. Aber ihr