Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 17 (1861)
- Issue
- 3-4 (1861)
- Date
- 1861-01-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2554541-2554709-2554712--03470-2559370- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
53 Auf, laßt uns Zion bauen Mit fröhlichem Vertrauen Im Namen Jesu,Christ! Zion muß größer werden, So groß, daß auf der Erden Kein Mensch mehr außer Zion ist! Amen. Selig find die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Missions-Nachrichten. (Forts, aus Nr. 1. u. 2.) Der jüdische Scheik. In Ghardaia kam ich bis zu dem Ungeheuern Souk (Marktplatze), wo eine große Anzahl brüllender Kameele beladen oder von ihrer Last befreit wurden, und wo ganze Mengen hungriger Muselmänner stritten oder zankten, um die Zeit auszufüllen, bis der „ Madkim" von der Zinne der Moschee die Erlaubniß zum Brechen der Fasten verkündigen würde. Da Niemand kam mir eine Wohnung anzubieten, während ich von dem Gedränge lebender Wesen fast erstickt wurde, welche in wilder Bewegung einander drängend mich umgaben und mit Sv Stimmen auf einmal fragten, woher ich käme, welche Handelsartikel ich brächte rc. und zugleich meine Kisten umherwarfen und jedes Stück meiner Sachen in roher Weise durchsuchten, so sandte ich einen Neger, den ich voraus bezahlte, den Scheik Mita-l-Jehud zu rufen. Endlich erschien Si Dawed, eins von den Oberhäuptern der Mozabiten, und bot mir nach endloser Wieder- . fjolunfl beö „ouasch-haleko“ (tote befinden Sie sich) die Stadthalle an, das ist eine Stube, die der Gemeinde gehört und für reisende Gerichtsdiener gehalten wird — die Gemeinde- oder vielmehr die republikanischen Versammlungen werden unter freiem Himmel gehalten. Nachdem aber ein Dutzend Hände beschäftigt gewesen waren, konnte Niemand die Thür öffneru Während ich mit dem vorgeblichen Kaid