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Dibre Emeth · 1861-01-01 · 1-2 (1861) · page 18

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
17 (1861)
Issue
1-2 (1861)
Date
1861-01-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
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18 zelt ist. Daß ein solches künftiges Reich zu erwarten, gilt fast durchgehend alS etwas Selbstverständliches, und habe ich Aeußerungen darüber aus dem Munde auch sonst nüchterner Theologen gehört. ES ist das kein Wunder, da ja deutsche Schriften jetzt einen leichten Weg über das Meer nach Norden finden , und Schriften, wie von Bengel, Roos, dort gelesen werden, da in Christiania, der Hauptstadt Norwegens, der sonst in großem Segen wirkende Landsmann Caspari dieser Lehre huldigt. Mag nun auch nicht bei Allen diese Lehre gleiche Gestalt haben, da ist ste; und welch eine Macht ste auSübt, darüber habe ich manche Beweise erfahren." Immanuel, Gott Wehn' In aller Frommen Häusern, Und sollte Kreuz und Noth Sich da und dorten äußern. So sei, Gott, Rath und That Der uns zufrieden stell'; ' - So heißts durchs ganze Jahr: Hier ist Immanuel! —- Der Messias. ES ist bekannt, daß die orthodoren, oder gläubigen Israeliten, welche allein noch einen Messias erwarten, doch in ihren ErwartUngen nur an einen irdischen König und weltlichen Herrscher denken, der sie aus ihrer langen Zerstreuung erlösen und wieder zu irdischer Herrlichkeit in der Welt erheben soll. Zur Zeit Jesu Christi, unsres Herrn, erwarteten sie einen, der sie von der Herrschaft der Römer, unter deren Joche ste damals seufzeten, befreien sollte; und seit den Jahrhunderten der Zeit des Neuen Testaments und bis auf diesen Tag hoffen ste auf einen Messias, der sie aus den Völkern der Erde sammeln und in ihr Land bringen soll. So bleiben ste immer nur bei dem irdischen Elendestehen, während sie das viel größeredas geistige Elend, welches die Sünde verursacht, gering achten; denn Vergebung der Sünden, Frieden mit Gott und eine lebendige Hoff-

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