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Dibre Emeth · 1860-01-01 · 3-4 (1860) · page 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
16 (1860)
Issue
3-4 (1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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seine Mission auch auf die heidnischen Gallas auSzudehnen; es wird aber uuf die Mittel ankommen, die ihm zur Verfügung gestellt werden. Und damit werden wir nochmals erinnert» zu bedenken, daß wir Jerusalems Schuldner sind. Wir haben in diesem Berichte die wiederholte Klage vernommen, daß auS Mangel an Mitteln das Werk des Herrn in Jerusalem und Palästina nicht nach Wunsch geführt und erweitert werden kann. Warum aber fehlen die Mittel? Darum, weil wir unsere Schulden nicht bejahtem Der eine Weg, dies zu thun, wäre, daß wirwie:die Christen in Makedonien und Achaja, von unsrer zeitlichen Habe willig und gern beisteuerten zum Bau des Reiches: Gottes in dem Lande, wo unser Herr, und Heiland uns das Heil erkämpft hat. Es wäre traurig, wenn auch in diesem Jahre die Gaben für Jerusalem.so kärglich fließen, sollten, wie im vergangenen. Es giebt leider Schuldner, die ihre Zahlpflichtigkeit zwar nicht leugnen können, die aber doch nicht ans Bezahlen denken und daher auch nicht gern daran erinnert werden. Wollen wir auch solche Schuldner sein? Ich las kürzlich in einer Schrift, daß eine kleine Gemeine in Afrika in einem Jahre nahe an 5000 Rthlr. für die Mission zusammen brachte, und in Breslau mit seinen etwa 100,000 evangelischen Einwohnern betragen in einem Jahre die Gaben für Jerusalem, dessen Schuldner wir sind — kaum 50 Rthlr. Wenn'wir auch, die Beiträge für innere und äußere Mission zusammen rechnen wollten, werden wir wohl 5000 Rthlr. ausbringen, wie, eine kleine afrikanische Gemeine? Das andere Mittel, mit dem wir das Werk und die Arbeiter in .Jerusalem unterstützen sollen und können ist dies, daß wir betende Hände und. Herzen zum Herrn erheben. Dazu ermahnt der Bischof bald am Anfänge seines Schreibens, da er sagt: „der Segen, der aus der Arbeit der Verkündigung des Wortes ruht, beweist, daß der Herr sichzu de» Bemühungen seiner Knechte bekennt, um sein Heil den Juden und.Nichtjuden in Palästina bekannt zu machen; und. daß er nur auf ernstlicheres, gemeinschaftliches, gläubiges Gebet seines Volkes wartet, um, Israel gnädig zu sein und seinen Namen wie seine Macht in diesem Lande-aufs Neue zu offenbaren, das noch.

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