Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 1-2 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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SS Die vereheliche Redaktion der „Dibre Emeth" in Breslau dürste es vielleicht interessiren, den Wortlaut der in der „Allg. Z. d. I." Nr. 4V d. I. S. 584 erwähnten, als aus Frankfurt a. M. erhaltenen B e r i ch t i g u n g zu erfahren. Dieselbe lautet also: „Herrn Rabbiner vr. Philippson, Redakteur der Allg. Z. d. I. in Magdeburg. Frankfurt a. M. d. 13. Sept. 1859. Wenn Herr Lehrer M. Hurwitz in Trzemesno das bei Fr. Würtz in Darmstadt erschienene Schriftchen „Die Kamez- Kreuz-Frage" u. s. w. gelesen hätte, so würde er sich nicht haben verleiten lassen die Phrase niederzuschreiben: „Die Idee einer „„israelit. Bibelanstalt"" und der Beginn ihrer Verwirklichung schon muß den Herren Missionaren einen gewaltigen derben Schlag beigebracht haben." („Allg. Z. d. I." Nr. 37). Die „Herren Missionare" freuen sich in der That, daß die „Verwirklichung" nunmehr zu hoffen ist, und wünschen dem wichtigen Unternehmen den reichen Segen Gottes. — So wie der Herr Rabbiner in Trzemesno Unrecht daran that im vorigen Jahre („Allg.Z. d. I." Nr. 45) einen Lärm zu erheben über einen Druckfehler und ihm Absicht unterschieben wollte — so irrt jetzt der Herr Lehrer in Trzemesno, wenn er Ihr Blatt als Organ benutzt, um der Welt zu erzählen, daß es in Folge der zu errichtenden „israelitischen Bibelanstalt" geschehe, daß „ganz -fm schön gebunden mit Uebersetzung für 1 Thaler" verkauft wird. Ein solches f/n (zwei Theile) ist seit Jahren schon, und nicht „jetzt" erst, für 1 Thaler verkauft worden. Ein i'Vn „ohne Uebersetzung" kostet nicht „IT" sondern i5Sgr. Emeth. Indem ich Sie, Herr Redakteur, um Aufnahme obiger Berichtigung bitte, lege ich für Sie meine Karte bei." (Dieselbe Karte wird jetzt für die Redaktion der „Dibre Emeth" beigelegt.) Wenn die Redaktion der „Allg. Z. d. I." den Ausspruch — den nach ihr die heilige Schrift ausruft — oW? ms aawo