Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 15 (1859)
- Issue
- 8-9 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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144 wünschte seinen ersten Eindruck durch mehr Fragen und Erörterung zu schwächen, gab ich ihm ein Traktätchen über Jes. 53 und versprach, ihn wieder zu besuchen. Leseftüchte. Die Juden find noch die Geliebten Gottes um der Väter willen, und ihre ursprüngliche Erwählung in der Familie Abrahams, Isaaks und Jakobs besteht noch fort. Sie haben noch eine Anwartschaft auf den Segen, denn derselbe ist nicht auf immer von ihnen genommen. Dies wurde auch dem Apostel Paulus geoffenbart. Wenn die Fülle der Heiden eingegangen und das Evangelium allen Völkern verkündiget ist, wird sich Gott der Herr in seiner Gnade auch wieder seinem alten Volke zuwenden ... Ferner, wie es dem Herrn gefallen hat, daß der gegenwärtige Segen über die Heiden von den Juden kommen sollte, so soll auch der künftige Segen über die Juden von den Heiden- Christen kommen. — Jewish Intelligence June. Die Blindheit der Juden ist weder so allgemein, daß der Herr keine Auswahl aus diesem Volk hätte, noch ist sie eine beständige; denn es ist von den Propheten (und Aposteln) eine Zeit verkündigt, in welcher sie das in festem Glauben ergreifen werden, was sie jetzt, zum großen Theile, so halsstarrig verachten und verwerfen. Wiederum, damit der Herr Juden und Heiden zu Einem Leibe vereinigen kann, und damit er uns besonders die Pflicht Vorhalte, die wir aus den Heiden den Juden schuldig sind, schärst er uns die große Wahrheit ein, daß die jüdische Nation nicht gänzlich und ohne Hoffnung einer dereinstigen Bekehrung verworfen ist. Jew. Inteil. May. Dies Blatt erscheint jährlich in 8 bis 10 Heftchen, zusammen 12—14 Bogen. Preis fiir den Jahrgang 10 Sgr. In Commission: Carl Dülfer's Buchhandlung in Breslau. Druck von C. H. Storch und Comp, in Breslau.