Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 14 (1858)
- Issue
- 11-12 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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181 die und deren Asche entweihet Ihr durch den unverdienten Schimpf, sie hätten nur ein Glück und ein Streben gekannt, das der gemeinen Habgier? "-- So weit die Auszüge aus der Predigt, denen der Berichterstatter noch mehrere Bemerkungen hinzufügt und sich noch etwas über den Kirchentag ergeht. Wir wollen von diesen Bemerkungen nur die folgende hinzufügen! Der Berichterstatter fährt fort: „So weit von dieser electriflrenden Predigt, von der eigentlich gar kein Auszug gemacht werden kann, da jeder Satz voll hoher und ächter Begeisterung ist. Die erste Auflage war am ersten Tage vergriffen und jetzt geht es so mit der zweiten. DieKäufer waren zum größten Theil Christen, und das Publikum im Allgemeinen freut sich dieser letzten Schlappe, die der fromme „Kirchentag" hier erhält." Als wir das Vorstehende lasen, drängten sich uns natürlich verschiedene Gedanken und Fragen auf, wie es denn wohl auch jedem Leser ergangen sein wird. Unter den Fragen stand die oben an, ob denn Herr Pastor Mall et seine Predigt nicht auch veröffentlichen wird, da man doch nur dann erst in den Stand gesetzt werden könne, ein richtiges Urtheil zu fällen. Wir können nun unfern Lesern, wenn auch nicht die ganze Predigt, so doch einen langen Auszug aus derselben mittheilen. Um nun in keiner Weise das Urtheil des Lesers zu bestechen, lassen wir diesen Auszug, wie er uns in dem hamburgischen Volksblatte „Der Nachbar" nebst einigen einleitenden Worten und einer Schlußbemerkung von Herrn Pasjdr Maltet selbst mitgetheilt wird, folgen, und wollen dann erst, so weit der Raum es gestattet, unsere eigene Meinung hinzufügen. In dem genannten Blatte lesen wir Nr. 43 u. 44 unter der oben angegebenen Ueberschrist wie folgt: Die Juden und Judengenoffen in Hamburg, so heißt es in Pastor Mallet's neuester „Bremer Post," sind über meine daselbst während des Kirchentages in der reformirten Kirche gehaltene Predigt sehr erzürnt. Ich muß ihren Zorn tragen, und mir die eschauffirten Redensarten der unter ihrem Einfluß stehenden öffentlichen Blätter gefallen lassen. Zum Zanken habe ich