Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 14 (1858)
- Issue
- 7-8 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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114 neuem Math und Eifer in diesem heiligen Werk fortzuschreiten; und sich daher in brünstigem Gebet vereinigt um den Segen des heiligen Geistes auf ihre Missionaren und alle Anderen, die an dem Werk der Gesellschaft Theil nehmen, daß sie desto besser gedeihen möge zur Ehre Jesu Christi und zum Heil des jüdischen Volkes. Ferner, daß diese Versammlung mit Dank anerkennt die Dienstleistungen des Patrons u. s.w. u. s. w. — Herr Stowell hielt eine lange, feurige Rede, in welcher er England mit Israel verglich; er stellte die Segnungen, die beide Völker vom Herrn empfangen, gegeneinander und warnte England vor Israels Sünden, um nicht auch Israels Strafe zu erfahren; die ganze Rede nahm besondere Beziehung auf Indien. Wir wollen hier nur den Schluß mittheilen, der für unsere Leser mehr Interesse haben wird. Nur noch einen Vergleichungspunkt. Wie die heilige Schrift Israel übergeben wurde, daß sie dieselbe in ihrer Reinheit bewahren möchten, so ist dieselbe auch uns zu gleichen Zwecken übergeben worden. Auf der einen Seite müssen wir uns hüten vor den Schriftgelehrten der Ueberlieferung, und auf der andern vor dem rationalistrenden Latitudinarianismus und der Galiläaähnlichen Gleichgültigkeit, die in unfern Tagen so allgemein ist. Unsere Parole sei: DieBibel allein, die Bibel immerdar und die Bibel ganz. ThUt Nichts dazu. Nehmt nichts weg von derselben. Sprecht nicht von theilweiser Inspiration. Sprecht nicht von goldnen Adern in dem Felsen. Ist Einiges inspirirt und Anderes nicht, dann ist es, leider, um unsre Zuversicht und um unfern Frieden gethan. Wer kann uns da sagen, was Sand oder was Gold ist? was menschlich und was göttlich? Wer kann das Jnspirirte von dem Nichtinspirirten trennen und scheiden? Leugnet nur, daß ,,alle Schrift von Gott eingegeben" ist, und Ihr vernichtet alle meine Hoffnung, nehmt mir allen Grund, und ich hin ein armer, verlorner, verfinsterter, verirrter Mensch, denn Alles ist Finsterniß, was nicht von dem seligen Buche kommt, daö ganz inspirirt, ganz Licht und durchweg göttlich ist. Ich behaupte die Echtheit der Bibel von der Inspiration derselben. Haltet fest an der Echtheit der Bibel... DieBibel selbst — die Bibel ihr eigner Ausleger; -w. hie Bitzes verglichen mit der Bibel— muß Alles ver-