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Dibre Emeth · 1858-01-01 · 7-8 (1858) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
14 (1858)
Issue
7-8 (1858)
Date
1858-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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110 bis Norden, von Osten bis Westen durchwanderten. Mehr als 8000 hebr. Bibeln und mehr als 7000 Erempl. Theile der Bibel sind verbreitet worden. Im Ganzen wurden während Unserer Mission von 40 bis 50000 Erempl. Altes und N. Test, in jenen Ländern verbreitet. Obgleich die Missionare vertrieben worden sind, die Bibeln bleiben dort; und wenn auch manche Polnische Bibel.durch Feuer oder sonst wie vernichtet worden sein mag, so ist doch noch eine große Anzahl vorhanden und ist das Mittel, Sünder, Juden und Christen zu dem Herrn Jesu zu leiten. Nachdem vr. M. Caul ordinirt worden war, kam er nach Polen zurück und eröffnete einen Gottesdienst in der englischen Sprache für seine Landsleute; er richtete auch einen deutschen Gottesdienst ein, der Anfangs gm Sonnabend und Sonntag Nachmittage von dreißig Juden besucht wurde.... Wenn man nach dem Erfolge unserer Arbeit frägt, so kann ich sagen, daß während des Bestehens unserer Mission 360 jüdische Personen getauft worden sind, etwa 300 in Warschau und 44 in Lublin... In Suwalki wurden 8 getauft und unter ihnen der Sohn eines Rabbiners, der allen Bemühungen seiner Verwandten, seine Absicht aufzugeben, widerstand. Die Anzahl der im Königreich Polen getauften Juden mag nicht groß erscheinen, wenn man aber die Schwierigkeiten erwägt, die mit der Taufe fast eines jeden Juden verbunden sind, so ist der Erfolg keinesweges unbedeutend. Aber außer denen, die getauft worden sind, ist mancher Jude dahin gebracht worden, in seinem Herzen an den Herrn Jesum Christum zu glauben. In Warschau verlangte die Frau eines BanquierS auf ihrem Sterbebette die heil. Taufe, die ihr aber verweigert wurde. Ein jüd. Arzt sagte zu einem unserer Proselyten: ich bin unsterblich und Jesus ist mein Erlöser... Auch sind viele Proselyten in Polen, deren Wandel dem Evangelio gemäß ist... Herr Becker schloß seine Rede mit den Worten: Ich bitte die Versammlung, die Sache Israels zu Herzen zu nehmen und dem Herrn keine Ruhe zu geben, bis er Jerusalem fertige und setze zum Lobe auf Erden. Nun folgte Herr Prediger Aperst; derselbe sagte: Ich denke, Mp Lord, wenn wir auf unsre eigne Erfahrung zurückblicken, so wird wohl ein Jeder von uns Etwas über den Gegenstand der Zu-

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