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Dibre Emeth · 1857-01-01 · 6-7 (1857) · page 16

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Journal
Dibre Emeth
Volume
13 (1857)
Issue
6-7 (1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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96 übt werden, sondern wir jauchzen auch eingedenk der Verheißung, daß, wenn die Posaune des Jubeljahrs ertönen, wenn Israel gesammelt und die Kirche verherrlicht werden wird, auch die Welt dann von ihrer Knechtschaft erlöset werden wird. Und was hat diese Gesellschaft mit all den herrlichen Voraussichten künftiger Herrlichkeit zu thun? Kann diese Gesellschaft die Juden in ihr Land zurückführen? Kann diese Gesellschaft die Kirche Christi verherrlichen? Kann diese Gesellschaft die Welt erneuern? Nein, sie kann weder das Eine noch das Andere. Aber sie kann das thun: sie kann den Weg dazu bereiten; sie kann unter dem Segen Gottes etwas von dem Werke thun, welches als Vorbereitung vollbracht werden muß, che die herrlichen Dinge, nach welchen wir uns alle sehnen, unter uns erscheinen können. Diejenigen, welche singen werden: „Lasset uns freuen und fröhlich sein, und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen," müssen hinzufügen können: „und sein Weib hat sich bereitet." Was heißt das „sich bereiten?" Es ist die Vollendung der Zahl ihrer Glieder. Wenn das letzte Glied dieses mystischen Leibes eingesammelt und durch lebendigen Glauben Christo einverleibt sein wird, dann wird sich die Braut des Lammes vollkommen zur Hochzeit bereitet haben. Und diese Gesellschaft thut ihren Theil des Werkes, indem sie die Glieder der Braut aus Israel vorbereitet. Diese Gesellschaft hat ihren Theil des Werkes in dem Aushauen der Steine unter Israel, welche ihren Platz unter dem zu errichtenden herrlichen Tempel haben werden. Es wird uns bisweilen gesagt, daß wir besser thun würden, wenn wir uns allein aus den praktischen Theil des Werkes beschränkten — daß, da die Gesellschaft eine reine Missionsgesellschaft, wir auf sie nur als eine solche sehen sollten — daß wir uns darauf beschränken sollten, den Juden das Evangelium zu predigen, und uns nicht gestatten, so viel von dem zu reden, was nachher erwartet werden kann. My Lord, wenn man uns arbeiten statt reden heißt, so erwidern wir: „Beides kann zugleich gethan werden; die beiden Dinge sind nicht im Geringsten im Widerspruche mit einander. Wer sind denn die, welche am meisten von der künftigen Herrlichkeit Israels reden? Sind es nicht gerade diejenigen, welche bei dieser Gesellschaft das Meiste

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