Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 13 (1857)
- Issue
- 6-7 (1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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83 Mission in der heiligen Stadt für länger als dreißig Jahre, mit Namen zu nennen." - Der Bischof sagte in seiner Rede zur Begründung dieses Antrages unter Anderem: „Unter allen Berichten dieser Gesellschaft ist keiner, welcher ihre Mitglieder zu herzlicherem Danke verpflichte, als der eben verlesene. Sehe ich auf die äußern Erfolge, so erblicke ich Ursache zur Dankbarkeit; sehe ich auf die Erhaltung unseres Freundes Stern und Anderer, so erblicke ich wiederum Ursache zur Dankbarkeit; und wenn es Gott gefallen hat, einige der Arbeiter aus der Zeit abzuberufen, so ist doch zu derselben Zeit hinreichend Grund vorhanden zur Dankbarkeit in Betreff derer, die es ihm gefallen hat zu erwecken, daß sie die Stelle der zu ihrer Ruhe Eingegangenen einnehmen. Aller dieser Umstände wegen sind wir schuldig Gott zu danken; daß ist unsere Pflicht, das ist unser Interesse. Ich erinnere mich, vor längerer Zeit das Werk eines Amerikaners über Erfahrungen gelesen zu haben, welches eine Bemerkung folgender Art enthält, daß nämlich der Schreiber oft gefühlt und erfahren habe, wie künftige Gnadenerweisungen von der Danksagung für empfangene Wohlthaten abhängen; daß, wenn er sich in seinem Gebete zum Herrn gewandt und keine Erhörung gefunden habe, sich beim Nachforschen nach der Ursache seinem Gemüthe oft der Gedanke aufgedrängt habe, daß er darum keine Erhörung gefunden, weil er vergessen habe, Gott für empfangene Wohlthaten zu danken, und wenn er dann sein Herz im Danke vor Gott ausgeschüttet, und die verschiedenen empfangenen Gnadenwohlthaten aufgezählt, es ihm geschienen, daß Gott nur darauf gewartet habe, um noch mehr Segnungen über ihn auszuschütten. So glaube ich, meine Freunde, daß, wenn wir das Werk der verschiedenen Gesellschaften im Geiste der Danksagung und des Gebets in Angriff nehmen, Gott unsere Arbeit weit über unser Bitten und Berstehen mit Segen krönen wird." Nachdem der Herr Bischof in einigen Worten über die Zwecke der Gesellschaft gesprochen, geht er auf das Practische über und weist die Versammlung auf die Pflicht des Gebets hin. Er sagt: „3hr wißt es sehr wohl, daß die Pflicht des Gebets der Art ist, 6*