Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 13 (1857)
- Issue
- 2-3 (1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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Eins mit der Jerusalemer Mission. Er stand in derselben von ihrem ersten Beginn an, er war derselben unter guten und bösen Gerüchten treu geblieben, unter Umständen, da große Verantwortlichkeit auf ihm lastete und Gefahr für seine eigene Person zu fürchten war. Es war die hohe Aufgabe seines Lebens, ein Zeuge der Wahrheit zu sein von der ersten Gründung der Mission an, wobei er das Hauptwerkzeug war, bis zu ihrer vollen Entwickelung in der Errichtung einer Kirche auf dem Berge Zion und der Gründung eines Bisthums in Jerusalem. Sein Gemüth und Charakter waren besonders für ein solches Werk geeignet. Festgegründet und gewurzelt im Glauben, tüchtigin der hebräischen und den orientalischen Sprachen, vertraut mit allen Verwickelungen der jüdischen Controverse war er ein geschickter und fähiger Repräsentant der Angelegenheit, für welche die Gesellschaft, deren Agent er war, in die Schranken getreten und mit Treue erfüllte er die Pflicht, diese Angelegenheit zu vertheidigen und die ihm anvertrauten Interessen zu wahren. So weit Dr. Macg. Herr Nicolayson wurde von den verschiedenen Missionsmitgliedern besucht, und da dieselben die Einzelheiten ihrer Unterredungen und den tiefen Eindruck derselben aus sie mitgetheilt haben, während Alles noch in frischem Gedächtniß war, so geben wir am liebsten ihr übereinstimmendes Zeugniß in ihren eigenen Worten. Der Prediger D. H efte r hatte eine Missionsreise nach Hebron angetreten; in Folge der Krankheit Herrn Nicolaysons wurde er zurückgerufen. Er schreibt: Obgleich unser Kind krank war, reiste ich doch mit meiner Familie ab; Gefühle der Dankbarkeit waren gemischt mit denen des Kummers, aber daran dachte ich nicht, daß ich Bruder Nicolayson nur noch zweimal auf Erden sehen werde, und zwar auf seinem Krankenlager, von dem er nicht wieder aufstehen sollte. Am 10. September ging ich nach Hebron, am 3. Oktober kehrte ich nach Jerusalem zurück. Am 4. besuchte ich Herrn Nicolayson und fand ihn sehr schwach, seine Hände und Füße waren eiskalt; er nahm aber lebendigen Antheil an dem, was ich in Hebron gethan hatte. Und als ich ihm einige Thatsacheu erzählte, richtete er seine Augen gen Himmel und führte das englische Lied an; Preiset den