Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 13 (1857)
- Issue
- 2-3 (1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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43 der erste Stein der Christus-Kirche von Md. Alexander gelegt. Das Gebäude war bereits 5 Fuß über den Grund aufgeführt, als der Weiterbau vom Pascha untersagt wurde, und Nicolayson abermals nach Constantinopel reisen mußte, um einen Firman mit voller Gewalt zu erhalten. Nach sechsmonatlichem Aufenthalt mußte er nach Jerusalem zurückkehren, nur mit dem erneuten Versprechen jenes so wichtigen Documents, so daß der Ban nicht eher wieder ausgenommen werden konnte, als im December 1845, bald nach dem Tode des Bischofs Alexander, zu welcher Zeit der lang erwartete Firman in gehöriger Form ankam. Den 31. Decbr. 1846 kam Bischof Gobat in Jerusalem an, und endlich am 21. Januar 1849, als am 7. Jahrestage der Ankunft des ersten Bischofs, wurde die „Christus-Kirche" auf dem Berge Zion eingeweiht, und der Prediger Nicolayson nach der Stiftung der verstorbenen Miß Cook zum ersten Prediger ernannt. 1852 war er zum letzten Male in England, und in einer kurzen Darstellung, die er im folgenden Jahr aufsetzte, erwähnt er mit Dankbarkeit, daß alle öffentlichen Gottesdienste, die früher in der einstweiligen sogenannten St. James- Kapelle gehalten worden waren, in der Christus-Kirche regelmäßig fortgesetzt worden wären, wo zu jener Zeit die Zahl der hebräischen Christen sich auf mehr als hundert Erwachsene belief. Die eben erwähnte sehr kurze Uebersicht der Hauptercignisse in dem Missionslauf von dreißig Jahren kann dazu dienen, die wenigen noch lebenden Freunde, die an diesen Ereignissen Theil nahmen, an die einst scheinbare Hoffnungslosigkeit des großen Werkes zu erinnern, in welchem Nicolayson der unerschrockene Bahnbrecher war, an die Kämpfe, Streitigkeiten und Entmuthigungen zu Hause, und an die Gefahren, Jntriguen und den Widerstand von außen, welches Alles fortwährend drohte, das Unternehmen zu unterdrücken. Wer die Geschichte und Beschaffenheit der Syrischen und Muhamedanischen Verhältnisse kennt, dem wird es nicht entgehen, daß kein anderer Einfluß und keine andere Anstrengung alle diese Schwierigkeiten überwinden konnte, als unerschütterliche Redlichkeit, geduldige Ausdauer und fester Glaube. Der Mann, den der Herr mit diesen Gaben ausgerüstet hatte,