Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 9-10 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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142 dem Einen Hirten, zum Tempel des Herrn, zur Wohnung deS Geistes Gottes auf immer und ewig erbaut sind! Der Vorsitzende legte den Antrag, über den die beiden Redner gesprochen hatten, der Versammlung vor, der auch angenommen wurde. Derselbe lautete also: „Daß der Bericht, von dem ein Auszug vorgelesen worden, angenommen nnd unter der Leitung Ser LomM gedruckt werde. Und daß die Versammlung ihren aufrichtigen Dank gegen Gott aussprechen wolle, einerseits für die Gnade, die er seinem Lhristenvolk gegeben durch ihre fortgesetzte Freigebigkeit, das Werk der Gesellschaft aufrechtzu erhalten, und andererseits für Sen Legen, den er auf die Arbeiten der Gesellschaft gelegt, das Interesse der christlichen Airche für Israel zu erweitern, nnd von Zeit?u Zeit auch viele Rinder Abrahams zu Ehristo zu bekehren." Nun trat der beredte Prediger Stowell auf und sagte: My Lord, ich bin ersucht worden den Antrag zu stellen: „Daß, da die heilige Stadt noch, wie immer, der Gegenstand großen Interesses ist für die Juden in der ganzen Welt, und da sie in der letzten Zeit wegen der politischen Ereignisse der Mittelpunkt mehr als gewöhnlicher Anziehungskraft für alle christlichen Nationen geworden ist, die Mission der Gesellschaft in Jerusalem wegen ihrer Wichtigkeit und besonderen Schwierigkeiten, ganz besonders dem Gebet und der Theilnahme der christlichen Rirche empfohlen werde." My Lord, ich gratulire Ihnen und allen Freunden Israels, daß das Interesse für die verlornen Schafe des Hauses Israel in den Herzen der Christen der Hauptstadlnicht abgenommen hat. So oft ich auch Versammlungen zum Besten der Gesellschaft zur Beförderung deS ChristenthumS unter den Juden angeredet habe, war doch nie eine zahlreicher oder interessanter, als die mächtige Versammlung, die mich jetzt umgiebt. So muß es auch sein, My Lord. Alles zielt darauf hin, das Interesse an den Juden zu vermehren; Alles kommt zusammen unsere Aufmerksamkeit nach dem Osten zu lenken, nach Jerusalem; und besonders fordert Alles England auf, in Dankbarkeit gegen Gott