Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 3-4 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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41 wogen hinweggeschwemmt und von den Stürmen über den Haufen geworfen wird, der kann dann sagen: Ich habe nun den Grund gefunden, Der meinen Anker ewig hält: Wo anders, als in Jesu Wunden? Da lag er vor der Zeit der Welt: Den Grund, der unbeweglich steht, Wenn Erd' und Himmel untergeht. Es ist das ewige Erbarmen, Das alles Denken übersteigt; Es sind die offnen Liebesarmen Deß, Der sich zu den Sündern neigt. Dem stets das Herz vor Liebe bricht, Wir kommen oder kommen nicht. Dieser Stein ist allen, die da glauben, köstlich; denn sie haben in ihm Gerechtigkeit und Stärke! den Ungläubigen aber ist er der Stein, den die Bauleute verworfen haben und zum Eckstein geworden ist, ein Stein des Anstoßens und ein Fels des Aergernisses, die sich stoßen an dem Wort und glauben nicht daran, darauf sie gesetzet sind. Dieser lebendige Stein, der das Heil Israels umschloß, er ist, wie schon Simeon es weissagte, zu einem Fall und Auferstehen Vieler in Israel gesetzt und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird, auf daß Vieler Herzen Gedanken offenbar würden; er ist gesetzet entweder zur Seligkeit oder zur Verdammniß. Dieser Stein verherrlicht sich und wird verklärt nach dem Rathe Gottes an denen, die da glauben, daß sie nimmermehr zu Schanden werden; denn sie sind erlöst und werden ewig selig; und an denen, die ihn verwerfen, die sich an ihm ärgern, die ihm widersprechen; denn sie werden durch diesen Stein gerichtet und zerschellen und zermalmt werden. Das ist die Verklärung des Menschensohnes, der da ist der einige Heiland, welcher sein Volk selig machen kann von seinen Sünden; denn es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Men-