Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 1-2 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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2 funft richten, je nachdem sie uns entweder freudige Aussichten eröffnet, oder Gefahren und Unglück droht, und je nachdem unsere Gif di« ErlarWWg einetz WM oder «t£ Wwendung eines U'ebelS gerichtet sind. Dies zeigt sich so recht klar in unserer Zeit der Angst und Roth. Da sind Viele, dix aus beffere Zeiten und auf Erhaltung des Friedens hoffen, und die es keinesweges an den nöthigen Anstrtzwgungen fehlen lassen, um das ersehnte Gut zu erlangen. Und da giebt es wieder Andere, welche diese Hoffnungen durchaus nicht theilen können, wie gern sie auch möchten, sondern nur von Befürchtungen wissen, aber darum ihre.Hände, doch nicht in den Schooß legen, und si> entweder mit Furcht und Zittern, oder mit einer selbst gemachten Kaltblütigkeit und Resignation der Dinge warten, die da kommen werden, sondern ebenfalls alle ihre Kräfte anstrengen, um wo möglich das IHbel abzMenden, oder wenigstens zu lindern, und, das Gute,herbes zu führen und,, wenn ihnen, das nicht gelingt, sondern, ih^re Befürchtungen doch, wahr werden, dann, desto ruhiger und„mit desto,,größerer Ergebung in,den Willen Gottes das Unglück erjrWN rn könW. Wir, müssen es frei bekennen, daß wir nicht zu MM, sondern. H dieses gehören; denn wir erwarten weder bessere Zeiten noch. Erhaltung, des, Friedens, wir befürchten, vielmehr das Äergste. Gott hat seine Hand ausgereckt zur Züchtigung der von chm, abgefallenen Menschheit, under wird sie nicht eher wieder zurückzjehen,und,,mjt,Hetzen füllen, bis er seinen Zweck an ihr,erreicht, und bis sie sich vor ihm gsdemüthigt, seine, Macht und Herrlichkeit anerkannt und ihn, ßm Vergebung, der Sünden angefleht haben wird. Buße gnd. Glauben, oder Bekehrung, zu dem wahren, lebendigen E>ott, d,atz iß das-alleinige, Mittel, durch daswir bessere Zeiten erlangen, können. Daß aber die, Menschheit zu diesem Mittel greifen sollte, dazu sind bisher nur wenig oder, gar keipe, Aussichten vorhanden. Ist, es doch fast dahin gekommen, daß, gar kein Glaube mehr ap die Vorsehung und Regierung Gottes, bei ihr vorhanden ist. Richt.Gott ists, der Krieg und Frieden schafft, der Gesundheit und fruchtbare, Zelten ,giebt, der ejn Herr ist übor die ganze Schöpfung, auch über Lebeu und. Tod, nein, sondern Menschen sinds, oder wohl