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Dibre Emeth · 1855-01-01 · 3-4 (1855) · page 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
11 (1855)
Issue
3-4 (1855)
Date
1855-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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bedarf) wenn E nur den Herm nicht vergoffew, möchte, 'sowürde auch für sein ewiges Wohl, gesorgt fein. - Die letzten Nachrichten,-die von ihyr eingegangon sink, lauten in vieser Hinsicht befriedigend, und wir hoffen, daß sich der Herr auch -fernen feiner-erbarmen und ihn nicht, verlassen wird. Der andere-aber befindÄ sich noch-in einer Präparanden-Anstalt, und wenn wir auch zuversichtlich - hoffen, daß er zu Ostern in ei»! Seminar ausgenommen werde« wird, so werden wir doch noch einige Zähre für ihn! zu sorgen haben.- Wir thun dies gern, da wir gerade über fein christliches Leben günstige Zeugnisse Haben und sich-in-feinen Briefen auch ein recht kindlich gläubiges und dankbares Gemüth .ausspricht, so daß wir wohl zuversichtlich hoffen dürfen,- daß ,- wenn ihm der Herr Leben, und Gesundheit erhält,- er mit Segen unter - den Kleinen in seinem Weinberge arbeiten wird. Aber.wir hoffen auch eben so zuversichtlichdaß uns deswegen auch die Freunde Zsraels desto williger und reichlicher unterstützen tverden. Außerdem haben wir noch für einm Proselyten zu sargen, und zwar ebenfalls auf längere Zeit. Er ist in Jassy getauft, müßte aber sein Vaterland verlassen, da er durchaus Mne Aussichten hatte, sich auf irgend eine Weise seinen Lebensunterhalt daselbst zu erwerben. Er ging darauf nach London, , wurde dort auch-in eine Anstalt ausgenommen, mußte dieselbe aber wegen seiner Gesundheit wieder verlassen und nach dem Festlande zurückkehren. Da er früher Lehrer gewesen und auch in Jahren bereits so weit vorgeschritten ist, daß er wohl kaum noch eine.Profession würde erlernen oder irgend ein anderes Fach ergreifen können, um sich dadurch seinen-Lebensunterhalt zu erwerben, so haben wir beschlossen, auch ihn zu einem tüchtigen Schülmanne.zu geben, damit er sich unter seiner Leitung die ihm zur Uebernahme Und Leitung einer evangelischen: Schule noch fehlenden Kenntnisse aneigne. Dazu fühlten wir uns um so mehr verpflichtet, weil erffanst. gmöthigt gewesen sein würde, - in sejne Heimath-zurück zu kehten,: wo ihn in jeder Beziehung nur die größten Gefahren und Verslichungen erwarteten, und er M seinem Maube«! leicht Schiffbruch leidenikönnte. t Aber wir haben diese« Entschluß nur im-Vertrauen auf'dtn-.Herrn gefaßt, daß er, die Herze« seiner Kinder benst machen werde, uns die nöthigen Wittel zur?Erhaltung dieses Sohnes

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