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Dibre Emeth · 1854-01-01 · 7-8 (1854) · page 20

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
10 (1854)
Issue
7-8 (1854)
Date
1854-01-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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. 116 ist, und unzertrenntlich von der Wahrheit und dem Geiste der Wahrheit- Welche es verkündigt und heiligt. Aber wasist, der Grund? Gottes Hand ist bei dem Werke jener Gründung von Anfang an-gewesen. ' Ich erinnere mich der Zeit, als der theure Bischof Aleranderden Bischofssitz inne hatte!, Ich bin daselbst mit ihm in Gebet und Gespräch zusammengewesen. Ich habe von ihm die Sorgen, vernommen, die auf seinem Herzen Jagen* Ich sah den sanften christlichen Geist, mit dem er zur Ausübung seines hohen Berufes daselbst ging- und die Spuren des Segens Gottes waren in allen seinen Sorgen und Mühen. Und wenn wir nun das Werk des Bischofs Gobat betrachten mit all feiner Genauigkeit und mit all feiner unverkennbaren Realität, so bietet es dem Gemüthe des nüchtern urtheilenden Christen alles Andere dar, nur nicht den bigotten, vorurtheilsvollen und . verfinsterten Protestantismus, der in seiner Gegenwart keine Meinung auszusprechen gestattet, die ihm entgegen ist. Das Werk des Bischofs Gobat hat sich characterisirt durch Einfachheit des Zweckes und der geistlichen Genauigkeit. Er kennt, die Lage, in welche er gesetzt ist. Er erkennt sie in dem Lichte, welches der Geist Gottes über seinen Pfad ausgegoffen hat. Er kennt die Verantwortlichkeit, die er dem schuldig ist, der ihn an diesen Ort gestellt hat, und die sich erfüllenden Absichten Gottes werden sich, wie ich glaube und vertraue, tagtäglich so wie die Geschichte unserer Missionen uns bekannt wird und die Hand Gottes sich in ferneren Triumphen daselbst offenbart, kund thun in der Aufrechterhaltung des Geistes des Forschens, der jetzt erwacht ist, ohne irgend eine besondere Proselytenmacherei, sondern als ein Entgegenkommen dem Geiste, des Forschens , dem von irgend Jemand oder irgendwie entsprochen werden muß. Aber was hat denn der Erfolg von dem Werke des Bischofs Gobat unter den Bekennern der morgenländischen Christen zu thun mit dem Gegenstände, mit dem sich diese Gesellschaft beschäftigt? Laßt uns nur uns.selbst ftagen, was ist es, das die Gesellschaft als ihren großen Endzweck hinstellt? Ist es nicht die Wiederherstellung des alten Bundes-Volkes Gottes in sein Land? Es ist nicht die Bekehrung der Juden als eines ganzen Körpers mit Bezug auf ihre Wiederherstellung, sondern die schlichte, schriftgemäße und direkte Bekehrung. Ihr Zweck ist, das zu sammeln, was Gott in seiner Weissagung bezeichnet und geschildert hat als die Uebrigen nach der Wahl der Gnade. Das

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