Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 7-8 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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los sei. Ew. Lordschast ist einer der größten Pluralisten*) in Englands obschon von allen Pluralitäten**) in England vielleicht keine-ist, die von dem Volke so wenig beklagt und getadelt wird, wie die-verschiedenen Präsidentschaften, welche Ew. Lordschast so gütig sind zu übernehmen, und welche Sie gewiß nicht in SiNecuren verwandeln. NM my Lord, wir alle werden zugeben, daß diese Frage wohl von Jahr zu Jahr unbeantwortet bleiben mag, und daß das,-was in der That der RuhM unseres Landes und die herrliche Ermunterung für unsere Herzen zu dieser Zeit ist, nicht diese oder jene Versammlung ist, sondern die Verbindung aller dieser großen Versammlungen und all der herrlichen Anstrengungen zur Evangelisation der Welt. My Lord , an einem der letzten Abende las ich in dem Berichte einer anderen Gesellschaft, von einem Manne geschrieben, den Ew. Lordschast hochachtet, und dessen Name, wie ich überzeugt bin, in dieser Versammlung gern gehört wird, ich meine unseren unvergleichlichen Freund vr. Harding, Bischof von Bombay, worin er aus seiner entfernten Heimath in Indien die Bemerkung macht; „Nie fühlte ich so wie jetzt die - ungeheure Größe der ganzen Maschinerie, welche England in Bewegung setzt zur moralischen und geistlichen Vervollkommnung seiner selbst, seiner auswärtigen Besitzungen und der Welt überhaupt. Diejenigen, welche in den besonderen Zweigen seiner religiösen Vereine arbeiten, fühlen die Ströme, welche die Welt befruchten. Sie haben Ihre Sorgen und Mühen, aber trösten und erfteuen Sie sich mit dem Gedanken, daß es Ihre Aufgabe ist, Saiten zu berühren, deren Schwingungen zum Guten über die ganze Erde gehen. Wir fühlen dies in einer Weise, wie Sie es vielleicht nicht würdigenkönnen." Was für einen herrlichenAnblick gewähren diese großen Versammlungen, wenn man sie in dem Lichte betrachtet, in welchem sie von denen angesehen werden, die mit solchem Interesse, mit solchen Gefühlen, mit solchem Gebete auf ihre verschiedenen Arbeitsfelder gegangen find. So dürfen wir diese Versammlung, die heute *) So werden die Prediger genannt, die mehr als «ine Pfründe haben. **) Vielheit von Pfarreien oder Ämtern unter einer Person.