Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 5-6 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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m Misfkonsnachrichten. Die Londoner Misfionsgeseüschast zur Verbreitung des Thristenthum unter de« Juden feierte am 5. Mai ihr sechs und vierzigstes Jahresftst wie gewöhnlich in Ereter Hall. Die Theilnahme war außerordentlich groß. Der Berichterstatter im Record sagt, daß der Saal zum Erdrücken voll gewesen sei, und.ein Freund schreibt uns aus London, daß die Versammlung eine sehr zahlreiche, wenn nicht die zahlreichste seit dem Bestehen der Gesellschaft gewesen sei, daß nahe an 4060 Personen in dem Saale gewesen sein müssen, und dennoch Viele hinweggehen mußten, weil sie nicht mehr hinein konnten. Das Interesse, das die Versammlung an dem Berichte und an den Verhandlungen nahm, war lebendig. Der Earl of Shaftesbury, Präsident der Gesellschaft, führte den Vorsitz. Auf der Plattform waren mehrere Bischöfe und andere angesehene Geistliche, auch einige Lords und andere vornehme Herren, wie der Bischof von Sierra Leone, der Bischof von Cashel, Or.Carr, ftüher Bischof von Bombay, der Canonicus Stow eil, vr. Marsh, und mehrere andere berühmte Prediger; dann ber Earl of Mayo, Lord Beuholme, Sir R. Jnglis, Sir E. Burton, der Admiral Vernon Harro urt Und eine Anzahl anderer Herren. Mehrere von den genannten Herreu betheiligten sich an der Verhandlung durch ausgezeichnete Reden, von denen wir einige Auszüge in unserer nächsten Nummer mittheilen werden. Für dies Mal beschränken wir uns auf die Ansprache des Präsidenten und einige Notizen aus dem Berichte, wie sie im „Record" vor uns liegen. Der Präsident, Earl of Shaftesbury, sagte: '; „Meine Herren und Damen! Der Gegenstand, der uns heute hier versammelt hat, wird jetzt so gut begriffen, und das Interesse daran ist so weit verbreitet, daß ich mich nicht weiter über denselben aussprechen werde. Doch eine Bemerkung wünsche ich zu machen, nämlich die, daß nach meiner Meinung diese Gesellschaft von allen jetzt bestehenden aus der gegenwärtigen Lage der politischen Aügelegenheften am meisten gewinnt. Es ist unmöglich, die Lage der Dinge