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Dibre Emeth · 1854-01-01 · 3-4 (1854) · page 26

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
10 (1854)
Issue
3-4 (1854)
Date
1854-01-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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58 himmlischen Gütern, besonders an Liebe zu den armen Heiden, welche ohne Christum und ohne Gott sind und darum im tiefsten Elende schmachten, in Finsterniß und Schatten'des Todes sitzen. O daß doch alle Christen ihre Armuth in sich erkennen und fühlen möchten, damit sie auch alle reich würdenin Christo Jesu- und dem Herrn Wilkes ein Jeder in seinem Maße und nach seinem Vermögen nachahmen möchten! Wie herrlich würde dann das Missionswerk blühen! Diesem fügen wir hinzu, daß uns vor Kurzem ein Freund aus London schrieb, er habe einer großen Versammlung in Ereter Hall beigewohnt, bei der beschlossen wurde, nicht eher zu ruhen, bis China mit 20 Millionen Bibeln versorgt sei. Gewiß ebenfalls ein Beschluß, der nur aus dem Glauben kommen und nur durch den Glauben an die Allmacht und Liebe Gottes ausgeführt werden kann. Der treue Herr gebe seinen Segen dazu und erwecke auch in unserm kieben deutschen Vaterlande recht viele Theilnehmer an diesem Werke. Miffionsiiachrichten. Monfiantirropel. Herr Prediger Stern, der eine Reihe von Jahren in Bagdad und selbst unter den persischen Juden gewirkt hat, und zwar unter sichtbarem Segen, wie wir uns aus den Mittheilungen von Bruchstücken aus seinen Tagebüchern noch erinnern werden, hat jetzt seinen Wirkungskreis in Konstantinopel. Seine Gesundheit hatte so.gelitten, daß die Versetzung in ein gesunderes Klima nöthig wurde. Er scheint aber auch bei den Juden in Konstantinopel Eingang zu finden und mit Segen unter ihnen zu wirken.- Wir theilen hier einiges aus seinen neuern Briefen mit. Er schreibt: Seit meinem letzten Schreiben haben sich unsere Lage und unsere Aussichten wenig geändert. Das Wort Gottes wird täglich gepredigt, und obschon es keine herzliche Aufnahme findet, so ergießt sich damit doch ein Lichtstrom über die geistige Finsterniß, welcher im Laufe der Zeit und unter dem Segen Gottes doch endlich die Nebel des Jrrthums und der Vorurtheile zerstreuen und die Augen Vielen öffnen muß, daß sie die Wahrheit in Christo Jesu erkennen. Predigt,

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