Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 1-2 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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32 hatte er viele Anhänger, aber nur aus der ärmsten und niedrigsten Volksklasse, die er auch, so lange er nur konnte/reichlich zu unterstützen bemüht war. Die gelehrten und gebildeten Juden nahmen nur geringen Antheil an seinen sonderbaren Messtasplänen. Zu seinen großen Verehrern und Vertheidigern rechnen wir vorzüglich Joh. Peter Speeth, der nach Oligers Tode zum Judenthum sich bekannte, um seines verstorbenen Freundes Pläne zu realisiren. Auch Joh. Elias Müller und Heinrich Bernhard Küster nahmen innigen Antheil an diesen Bestrebungen und suchten sich auch einen Anhang zu verschaffen. Speeth schrieb zur Ehrenrettung seines Freundes sein „großes Hosiana" worin er Öliger als den wahren Messias vertheidigte. Küster schrieb,, der Hebräer Schechinah, das ist die persönliche Einwohnung der göttlichen Herrlichkeit in dem Messias, an Öliger Pauli erschienen." Die zahlreichen Schriften Oligers sind verzeichnet in der Geschichte d. m. Narrheit. Leipzig 1787. 4. Theil.' S. 368. Öliger Pauli ist bereits über 146 Jahre tobt, und dennoch wuchert das Unkraut, das er während seines Lebens gesät, noch bis zur Stunde fort. Es scheint fast unglaublich — und dennoch ist es leider wahr. Das Thema weiter zu verfolgen, würde uns von unserem Ziele zu weit absühren, wer aber über den jetzigen Zustand dieser Paulisten — so nennen sich nämlich dessen Anhänger — sich näher unterrichten will, den verweisen wir auf die Zeitschrift für historische Theologie von Ilgen. Leipzig. 1834. S. 220. vr. B.l. Dies Blatt erscheint jährlich in 8 bis 10 Heftchen, zusammen 12 bis 14 Bogen. Preis für den Jahrgang 10 Sgr. In Commission: Carl Dülfer's Buchhandlung in Breslau. Druck von C. H. Storch & Comp, in Breslau.