Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 1-2 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2554541-2554653-2554655--01990-2557847- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
w verlieren, und Jacob hingegen wird zum Besitze beider Welten gelangen.*)" — Solche messianische Verheißungen machten einen tiefen Eindruck auf die nach einem irdischen Messias schmachtenden Gemächer seiner Umgebung. „Bald wird Er kommen, bald werden wir mit unfern Augen ihn, den Messias, erblicken, bald werden wir Rache an unfern Feinden nehmen können, bald werden uns alle irdischen und himmlischen Güter zu Theil werden, waren die Aeußerungen der großen Menge. Die gebildeteren und gelehrteren Juden wurden über diese allgemeine Aufregung in große Angst versetzt; sie fürchteten, die mahumedanische Obrigkeit könnte gar leicht von dieser allgemeinen Stimmung Kunde bekommen, die sie ohne Zweifel zu großen Gelderpressungen benützen dürfte. Auch Sabbathai gerieth in Angst über die große Aufregung. Er faßte daher den Entschluß, seine Vaterstadt zu verlassen und sich nach Salonich zu begeben. Dort angelangt, ward er mit der größten Ehrerbietung ausgenommen. Der Zudrang von Vornehmen und Geringen ließ ihn mit Recht vermuthen, daß hier wohl ein geeigneterer Schauplatz für seine Pläne wäre, als in seiner Heimath. Indessen mag er doch noch nicht seine Hoffnungen auf seine Vaterstadt ganz aufgegeben haben, denn bei seiner Abreise von derselben ließ er daselbst zwei seiner vorzüglichsten Schüler, Chajim Dob auö Salonich Md Salom Israel aus Gaza, als die geeignetsten Werkzeuge für seme geheimen Pläne, zurück. Diesen durch einen fünfjährigen Unterricht gehörig vorbereiteten Schülern entdeckte er vor seiner Abreise, daß Er der bald in aller Herrlichkeit zu erscheinende Messias sei, welcher auch die Bestimmung von Gott erhalten habe, den alten Glanz Israels wieder herzustellen. Dieses ihnen mitgetheilte Ge- Heimniß befahl er ihnen, nach seiner Abreise allgemein bekannt zu machen. Kaum vernahmen die Jünglinge die ihnen von ihrem Meister gemachte Entdeckung, so warfen sie sich sogleich zu seinen, -nVvv wy -wxn'i ,«nnv sV’vV apy Via’ xri'iM joVö oip’ ») apyVri’a .i'ni n"t*2 . nöVjo woni rprüDn.si »*pVn rvV arv nVi m>i «Vao nvy nasnn paa.'oi vpb ivy n'vi nanV «zov ri'21 vn . sn*n NöVyi ,ni saVy paVy pm vpy