Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 11-12 (1853)
- Date
- 1853-01-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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Kolonisten nachholen und die Verbindung zwischen hier'und/,dort unterhalten soll. Einen christlichen Eapitain sür das Schiff haben wir in Aussicht." Liebe macht erfinderisch. — Ein Schmied will eine unterirdische Schmiede anlegen, so daß er bei seiner Arbeit blas das Kohlenfeuer, aber nicht das Sonnenfeuer zu fühlen brauche-. -^ Wer ist der Schiffbau nicht ein riesenhaftes Unternehmen? Antwort: unsere Mission kann gar nicht ohne eignes Schiff betrieben werden. Die Aussendung so vieler Missionare kostet zu viel; zwei oder drei lieberfahrten würden schon so viel kosten, als das ganze Schiff. Einige Hamburger Kaufleute wollen alle Kausmannssachen dabei besorgen, die wir nicht verstehen, und dabet darauf sehen, daß das Schiff auch etwas verdiene. — „Endlich wollen wir nicht das Schiff bauen, sondern wollen den Herrn zum Baumeister machen, der hat schon einmal dem Noah befohlen, ein Schiff zu bauen, und das ist fertig geworden, obgleich es 300 Ellen lang, 50 Ellen weit und 30 Ellen hoch war. Konnte Gott das durch Noah und seine 3 Söhne ausrichten, so sehe ich nicht ein, warum Er nicht auch durch uns ein Schiff bauen könnte, zum Heil der Heiden und zu seines Namens Ehre, das nur 5 Mal so klein zu sein braucht, und wir haben doch, will's Gott, nicht drei, sondern eine Menge Helfer. Vor dem Gelbe ist mir auch nicht bange, da ich eö nicht geben soll, denn ich habe Nichts, sondern der Herr soll es geben, und der ist sehr reich; alles Gold und Silber ist sein, und Er lenkt die Herzen -der Menschen wie Wasserbuche. Was ich übrig habe^ will ich dazu hergeben, und will dazu den Herrn so lange bitten, nur um .14 bis 16000 Rthl., bis Er sie hergirbt, und in Ihm habe ich mich noch nie getäuscht. — Warten will ich nicht erst, bis ich.das Geld zusammen habe, sondern zur Herbstzeit oder zur Winterzrit anfangen, -so daß das Schiff im Sommer nächsten Jahres fertig ist, und das will ich thun im Namen des Herrn Jesu, der geboten hat, dir Heiden zu führen zu dem hellen Lichte seines Evangeliums. Diesen Plan spreche ich hier zum ersten Male öffentlich aus, -und nun möge das Wort laufen, und Gott möge es segnen. Weil man aber gern, wenn man -etwas anfängt, auf einem festen Fuße steht, so bemerke ich, daß ich sogar schon auf zwei festen Füßen stehe, denn