Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 7-8 (1853)
- Date
- 1853-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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IIS daß Viele im Glauben an Christum gelebt HMW-und gestorben sind, deren Namen in den RegisterNder Göstel!- schüft niemals erwähnt worden sind.'' Daß sie dem Missionare zugänglicher sind, ist gewiß ein Gegenstand grvßer Freude'--und er wird es um so mehr, wenn wir uns der Meinungen eriNNetn, welche sie hatten, ehe sie von einem christlichen Missionare hörten. Dies wird bisweilen vergessen. Es thut noch, daß wir uns wilikcpstens an einige Eigenthümlichkeiten der Juden erinnern, - und ich will Ihnen jetzt eine kleine Probe von ihren Lehren geben-die äus ihren eigenen Schriften gesammelt worden sind. In Bezug auf die Grundlehre von der Annahme des Sünders bei Gott finden wir dies: „Da wir keinen Tempel oder Altar haben, so giebt es'keine andere Versöhnung als Buße allein." - „ Als Juden würden wir dafür halten, daß in - dem höchsten Wesen eine Veränderlichkeit liege, wenn wir irgendwie glaubten, daß aufrichtige Büße-jetzt eines Mittlers bedürfe, um sie bei dem Allmächtigen angenehm zu machen." Daher sind sie auf den unsicher» — sagte ich unsichern? — neinich wollte vielmehr sagen, auf den verderblichen (fatal) Grund gerathen, wo sie die Versöhnung von der Buße ihres eigenen Gemüths abhängig machen. Aber noch-mehr? In dem Gebetbuche'der Deutschen und Polnischen Juden'wird folgendes Gebet an den Allmächtigen gerichtet: „Herr der Welt, es ist dir wohl bekannt, daß, während der heilige Tempel stand, 'ein Mensch , wenn er sündigte, ein Opfer brachte, wovon sie nur das Fett und Blut opferten, und doch vergabst du ihnen nach deiner großen Barmherzigkeit; aber nun ist der heilige Tempel Unserer Sünden wegen zerstört, und wir haben weder Heiligthum noch Priester zu unserer Versöhnung. O, möge es Dir daher in deiner Allgegenwart gefallen, daß die Verminderung meines Fettes und Blütes, welche heute (durch Fasten) geschehen ist, für das Fett geachtet werde, welches geopfert Und auf den Altar gelegt wurde, und dir so angenehm sei, eine Versöhnung zu stiften für meine Sünden." Mylord, wie schrecklich ist dies. Ich hoffe, daß die hierin enthaltene Schmach allein auf den Kopf der Juden falle. In seiner Würdigung des Charakters im Angesichte Gottes, sagt ihr berühmter Schriftsteller 8