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Dibre Emeth · 1853-01-01 · 7-8 (1853) · page 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
9 (1853)
Issue
7-8 (1853)
Date
1853-01-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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112 Schloffen sie, weil dies.Volt unter dem richterlichen Fluche Gottes ist, so werden wir nichts ftir sie thun? Schloffen sie, weil dies Volk . gewiß: auf-eine wunderbare Weise durch die Kraft Gottes zu seiner Zeit wiederhergestellt werden wird, darum werden wir nichts für sie thun? Nein , sie wußten dies Alles, und was thaten sie? Sie predigten ihnen das Evangelium. Sie versammelten die Pharisäer und Schriftgelehrten Ms allen Märkten und Flecken in Galiläa Md Judäa und predigten ihnen mit Erfolge, und die Kraft des Herrn warbei ihnen-, sie zu heilen. Dies ist unser Beispiel, Mylord, und wir nehmen das größte aller Beispiele in Anspruch für dies Werk, für die Verbreitung des Ehristenthums unter den Juden, insofern es I in unserer Macht liegt, nb wir vielleicht durch die Kraft und den Segen Gottes einige von diesen Pharisäern und Schristgelehrten in den verschiedenen Städten, wo unsere Missionare zerstreuet sind, selig machen möchten. Und dies führt auch zu dem Anträge, der mir von dem Comits übergeben worden ist. Ich bin ersucht worden, Mylord, den Antrag zu stellen: - „Daß während diese Versammlung mit Dank.anerkennt den Segen Gottes in den Arbeiten dieser Gesellschaft, in den vielen Beispielen individueller Bekehrung unter dem alten Volke Gottes, und in der Einsammlung der Uebergebliebenen na'ch der Wahl derGnade;" Das ist eö, womit wir jetzt zu thun haben, „die Uebergebliebenen nach der Wahl der Gnade." Wir mischen uns in nichts Anderes, als eben in das, ausgenommen aufdem Wege der Erklärung. In der Praxis sind „die Uebergebliebenen" unser Werk. Die ganze Geschichte liegt vor uns. Aber practisch haben wir mit dem Fluche nichts zu thun; wir Haben nichts zu thun mit der Wiederherstellung, wir haben zu unsererFreude nichts zu thunmit jenen Discussionen über dieEmancipation, welche die Gemüther an andern Orten bewegen und große Häuser, das-Ober- und Unterhaus im Parlament mit einander in Zwiespalt bringen. Wir haben nur zu thun mit der Wahl der Gnade. - Der Antrag lautet weiter: „sie sich nur ermuthigt fühlen kann durch die Thatsache, daß die Juden jetzt im Allgemeinen für den christlichen Missionar zugänglicher sind, und sie hat Grund mit Gewißheit anzunehmen,

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