Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 7-8 (1853)
- Date
- 1853-01-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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108 geleitet, und der Bericht vorgelesen worden war, trat Sir Robert Jnglis auf und stellte den Antrag, daß der Bericht gedruckt werde und schlug dann die Männer vor, welche im nächsten Jahre das Counts bilden sollen. Dieser Antrag wurde von dem Herrn vr.M'Jlvaine, Bischof von Ohio, unterstützt und dann von der ganzen Versammlung einstimmig genehmigt. Darauf trat der Prediger, vr. M'Reile auf und hielt folgende Rede: Mylord, ich glaube, daß ich das gemeinsame Gefühl dieser zahlreichen Versammlung aussprechen werde, wenn ich die Bemerkungen, die ich im Begriff bin zu machen, mit dem Ausdrucke meiner eignen Gefühle beginne, nämlich mit dem Ausdrucke der Freude über die Darlegung seines Herzens-Zustandes, wie wir sie so eben von unserm Hochwürdigen Bruder aus der neuen Welt vernommen haben, so wie über das Zeugniß seines Glaubens an das Wort Gottes. Mylord, die Aufgabe, welche sich diese Gesellschaftgestellt hat, hat nichts an ihrer inner» Wichtigkeit verloren, noch an dem besonder» Interesse, das sie in dem Gemüthe eines jeden Menschen erwecken muß, welcher die Gedanken Gottes zu'erforschen sucht, wie sie in seinem Worte niedergelegt sind. Hier allein muß dieser Gegenstand studirt werden, und unser hochwürdiger Bruder traf gerade den rechten Punkt, als er sagte: „Oeffnet Eure Bibel." Andere Gegenstände kann man anderswo studiren, aber dieser Gegenstand kann nur in der heiligen Schrift studirt werden. Die menschlichen Untersuchungen, seien sie geschichtlich, oder geographisch, oder sprachlich, liegen alle weit außer dem Bereiche dieses Gegenstandes', insofern es seinen unterscheidenden Charakter betrifft. Weder Stern noch Planet wirft das geringste Licht darauf; weder Blume noch Fossil giebt uns die geringste Erklärung darüber; man muß zur Schrift gehen, denn dieser Gegenstand bleibt unerforschlich. Er ist für unsere Philosophen und für unsere Staatsmänner.-ewenn sie mir, Mylord, dies zu sagen erlauben wie vollkommen sie auch in andern Dingen sein mögen, und für einen Jeden, der sich von dem gewissen Worte Gottes abwendet, in ein undurchdringliches Geheimniß gehüllt. Die Folge davon ist, daß diejenigen, welche ihn in der Schrift studiren und davon reden und darnach handeln,, mißverstanden und des